Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 12. April 2012

AG Behinderte berät über Barrierefreiheit bei der Umgestaltung von Domplatz und Hauptbahnhof

Am 19. April im Alten Rathaus

Die kommunale Arbeitsgruppe Menschen mit Behinderungen trifft sich am 19. April, um 13.30 Uhr zu ihrer nächsten Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt. Die Arbeitsgruppe befasst sich vor allem mit Fragen der barrierefreien Gestaltung von Bauvorhaben und des ÖPNV.

 

Auf der kommenden Beratung stellt ein Vertreter des Stadtplanungsamtes den Stand der Planung für die Umgestaltung des Domplatzes im Hinblick auf die  Anforderungen von Menschen mit Behinderungen vor. Eingeladen wurde außerdem das Bahnhofsmanagement der Deutschen Bahn, um über den Stand und die Verbesserungen der Barrierefreiheit am Magdeburger Hauptbahnhof im Vorfeld der Umgestaltung des Eisenbahnknotens und der Überführung Ernst-Reuter-Allee zu sprechen.

 

Darüber hinaus wird der Behindertenbeauftragte Hans-Peter Pischner den Entwurf seines Jahresberichtes für das Jahr 2011 vorstellen. Der Bericht beinhaltet unter anderem Einschätzungen zu sozialen Belangen der Betroffenen sowie zur Entwicklung barrierefreier Angebote.

 

An der kommunalen AG Menschen mit Behinderungen beteiligen sich seit 1999 Mitglieder von Behindertenverbänden und -vereinen, Stadträte, Mitarbeiter von Fachbereichen und Ämtern der Stadtverwaltung und engagierte persönlich betroffene Aktive.

 

In Sachsen-Anhalt leben ca. 176.500 anerkannte Schwerbehinderte (7,6 % der Bevölkerung). In der Landeshauptstadt sind mit Stand vom Dezember 2011 rund 18.000 Menschen amtlich als Schwerbehinderte anerkannt (7,7 %), einschließlich der Behinderten mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 sind bis zu 25.000 Menschen betroffen (11 %).

 

Von den Magdeburger Schwerbehinderten sind rund 10.200 in ihrer Mobilität wesentlich beeinträchtigt (Merkzeichen aG und G), über 1.500 von ihnen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. 332 sind blind, 200 gehörlos und ca. 4.400 haben Anspruch auf die Mitnahme einer Begleitperson im ÖPNV (Merkzeichen B). Als hilflos gelten rund 2.200 Menschen (Merkzeichen H).

 

59,6 % der Betroffenen sind 65 Jahre und älter. 52,1 % der Behinderten sind Frauen. Etwa 6.000 Magdeburger sind pflegebedürftig, rund 2.600 von ihnen werden in stationären Einrichtungen gepflegt. In den beiden Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind rund 950 Betroffene beschäftigt.

 

 

 

Nähere Informationen:

Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 03 91/5 40 23 42

E-Mail: behindert@magdeburg.de

 

Der Behindertenbeauftragte ist im Alten Rathaus, Alter Markt 6, Südflügel, Erdgeschoss, Zimmer 043, zu erreichen. Seine Sprechzeiten sind dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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