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Leverkusen, 19. April 2012

An die Grenzen

Im Rahmen des Projektes „Chancen der Vielfalt nutzen lernen“ hatten Jugendliche aus Leverkusen fünf Tage lang die Gelegenheit im Osterferiencamp „Spiele ohne Grenzen“ an Freizeitaktionen teil zu nehmen. In Kooperation mit dem Mädchentreff Mabuka, dem Haus der Jugend, dem Lindenhof, der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen Leverkusen (RAA), der Kölner Abteilung der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) und der Fachhochschule Köln, wurde ein abwechslungsreiches Programm für Jugendliche geschaffen.

Zum Auftakt ging es ins Phantasialand in Brühl. Gerade Jugendliche, die sich sonst die Eintrittsgelder nicht leisten können, konnten durch die öffentliche Förderung der Ferienaktion mitmachen. Weitere Highlights waren ein Ausflug ins Freizeitbad Calevornia und ein Fußballturnier im Lindenhof, bei dem fünf Mannschaften aus verschiedenen Leverkusener Jugendeinrichtungen gegeneinander antraten. Abschluss der Woche bildete dann der zweitägige Besuch im Klettergarten Birkenberg. Dort konnten die Kinder zeigen, was in ihnen steckt und unter professioneller Aufsicht an ihre Grenzen gehen. Hierbei war Teamwork gefragt: Gemeinsam mussten Aufgaben gelöst und Hindernisse überwunden werden.

„In diesem Feriencamp ging es um interkulturelle Begegnungen“, sagt Andreas Deimann, Leiter der RAA Leverkusen. Bei dem Osterferiencamp handle es sich nicht nur um ein Angebot für Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte, sondern um ein Gemeinschaft stiftendes Angebot für alle Leverkusener Mädchen und Jungen. „Gerade in einer durch Vielfalt geprägten Stadt wie Leverkusen, ist es selbstverständlich, dass Integration ganz alltäglich gelingt, ohne Jugendliche in Herkunftsgruppen einzuteilen“, betont Deimann. 

Grundlegende Idee des Projektes ist es, zwei Gruppen zusammen zu bringen: Kinder und Jugendliche aus Zuwanderungsfamilien sollen sprachlich gefördert und deren Kompetenz durch außerschulische Angebote erweitert werden. Zugleich werden Lern- und Sprachförderungskompetenzen für Studierende in den Studiengängen Lehramt und Soziale Arbeit vermittelt. Um Theorie und Praxis zu verbinden, kooperieren örtliche Bildungseinrichtungen mit der Fachhochschule Köln und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und ermöglichen so Studierenden, zweimal wöchentlich für vier Stunden, Kinder und Jugendliche zu betreuen. Auch im Feriencamp wurden die Mädchen und Jungen von Studenten begleitet. „Beide Gruppen können voneinander lernen. Die Kinder profitieren von der professionellen pädagogische Betreuung, während die Studierenden Praxis-Erfahrung sammeln können“, sagt Andreas Deimann.

Im Jahr 2008 wurde das Osterferiencamp erstmals von der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen (RAA) in Leverkusen ins Leben gerufen. Das Projekt „Chancen der Vielfalt nutzen lernen“ wird durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) gefördert.



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde

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Spielerisch an die Grenzen und darüber hinaus
Hoch hinaus im Kletterpark Birkenberg: Jugendliche gehen an ihre Grenzen.

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