In wenigen Tagen starten in Mexico City die diesjährigen RoboCup-Weltmeisterschaften. Aus Magdeburg werden das Team „LuNi“ des Werner-von-Siemens-Gymnasiums und das studentische Team „robOTTO“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) daran teilnehmen. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat die Schüler und Studenten heute offiziell verabschiedet.
„Ich freue mich, dass den beiden Teams die Qualifikation zur WM gelungen ist und sie nun an diesem außergewöhnlichen Ereignis teilnehmen können“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Ich wünsche den Teams viel Erfolg und bin mir sicher, dass die Schüler und Studierenden die Ottostadt bestens vertreten werden.“
Bei der diesjährigen RoboCup WM werden vom 18. Juni bis 24. Juni 2012 über 3000 Teilnehmer aus aller Welt in den verschiedenen RoboCup-Ligen antreten.
Das Anfang 2010 gegründete interdisziplinäre studentische Team „robOTTO“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg besteht aus derzeit zwölf Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen, die neben Mechatronik, Informatik und Logistik auch noch in der Mathematik und Wirtschaft ihren Abschluss anstreben. Sie haben bereits 2011 beim RoboCup in Istanbul Erfahrungen sammeln können und für ihr Engagement den „Preis der Studierendenschaft der OVGU“ bekommen.
Das Team „LuNi“ des Werner-von-Siemens-Gymnasium gibt es seit zwei Jahren. Die Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums treten in der Alterklasse 15 bis 20 Jahre an und werden in der Liga RoboRescue B im RoboCup Junior um die besten Platzierungen kämpfen und sich mit internationalen Teams messen.
Zum Team „LuNi“ gehören Nils Harder (12. Klasse) und Lukas Hoyer (9. Klasse). Für Nils Harder ist es bereits die 4. Weltmeisterschaft, Lukas Hoyer nimmt zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teil. Das Team qualifizierte sich bei der Deutschen RoboCup-Junior-Meisterschaft in Magdeburg im April 2012 für die WM in Mexico City. Betreut wird das Team von den Lehrern Ingolf Dux und Martin Wesch, die bereits seit Jahren am Werner-von-Siemens-Gymnasium den RoboCup-Nachwuchs fördern und unterstützen.
Bei der Rescue-Disziplin müssen die Roboter so programmiert werden, dass sie auf einem Parcours einer schwarzen Linie folgen, Hindernissen ausweichen und am Ende des Parcours ein „Opfer“ erkennen und bergen. Der Parcours umfasst ein Labyrinth und eine steile Rampe. Eine zusätzliche Schwierigkeit stellen Hindernisse auf dem Parcours dar, die von den Robotern geschickt umfahren werden müssen.
Die Teilnahme an der WM in Mexico wurde durch die Unterstützung vieler Sponsoren möglich. Dazu gehören unter anderem die Siemens AG, die icubic AG, die Quinsol AG, metratec, der VDI, das Fraunhofer IFF, Hafas, die Volksbank Magdeburg und mehrere Privatpersonen.