Pressemitteilung vom12. Juni 2012
Evis Hofverberg neue Sozialarbeiterin an der Willy-Brandt-Schule

Landkreis Kassel. Die Sozialarbeit an der Willy-Brandt-Schule in Kassel hat ein neues Gesicht: Evis Hofverberg ist als zweite Sozialarbeiterin mit einer ganzen Stelle neben Stefanie Riedel (4 Stunden/Woche) an der beruflichen Schule des Landkreises Kassel in Kassel Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer. Die 36jährige Diplom-Sozialarbeiterin ist Nachfolgerin des langjährigen Schulsozialarbeiters Markus Sennhenn, der auf eine andere Stelle im Fachbereich Jugend des Landkreises Kassel gewechselt ist. Evis Hofverberg ist keine Unbekannte an der Willy-Brandt-Schule. „Im gewissen Sinn schließt sich hier ein Kreis, da Frau Hofverberg bereits als Schülerin bei uns war und auch ein Praktikum während des Studiums hier absolviert hat“, berichtet Schulleiter Reiner Heine. Sozialarbeit sei auch an einer Berufsschule von großer Bedeutung, da vom „Berufsvorbereitungsjahr bis hin zur Fachoberschule alle Klassen im Bereich der Sozialkompetenz noch Bedarfe haben“, so Heine weiter. Hilfreich sei, dass Hofverberg durch ihren persönlichen Lebensweg besonders für Schüler mit Migrationshintergrund eine akzeptierte Ansprechpartnerin ist.

 

„Ich wurde in Albanien geboren und bin nach einem Turnier der albanischen Jugendvolleyball-Nationalmannschaft in der Nähe von Stuttgart in Deutschland geblieben“, berichtet Hofverberg. Nach einer hochrangigen Volleyballkarriere, die unter anderem eine Station in der 1. Bundesliga in Bremen beinhaltete, kam die auch heute als Trainerin bei der TG Wehlheiden aktive Spitzensportlerin zurück nach Kassel und studierte an der Universität Sozialpädagogik.

 

„Sport ist für mich ein guter Zugang zu den Schülern, da auf diesem Weg soziale Kompetenzen quasi nebenbei erworben werden können“, so Hofverberg weiter. Teamfähigkeit sei im Sport genauso wichtig, wie im Arbeitsleben. Hofverberg: „Auch im Betrieb gilt: Der Star ist die Mannschaft“.

 

Die Angebote der Sozialarbeit in der Schule sind, so Anke Kordelle, die diesen Fachdienst im Fachbereich Jugend koordiniert, an einer beruflichen Schule nicht grundlegend anders als an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule. Kordelle: „Allerdings besteht hier die Problematik, dass die Schüler sehr viel kürzer an der Schule sind“. In der Regel seien die Schüler nur zwei Jahre an der Willy-Brandt-Schule, stimmt Schulleiter Heine zu. Gerade deshalb sei eine sportliche Aktivität eine gute Möglichkeit schnell und ohne Berührungsängste Zugang zu den Jugendlichen zu erhalten.

 

Der Kreistag des Landkreises Kassel hatte im März 2005 ein Rahmenkonzept für Schulsozialarbeit und Kooperation von Jugendhilfe und Schule im Landkreis Kassel beschlossen. Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde damit unter bestimmten Voraussetzungen an allen Schulen des Sekundarbereichs I sowie an Berufs- und  einigen Grundschulen Schulsozialarbeit im Landkreis Kassel ermöglicht. Im Februar 2008 beschloss der Kreistag, dass die Schulsozialarbeit ausschließlich über die von den kreisangehörigen Kommunen an den Kreis abzuführende Schulumlage finanziert wird. Aktuell gibt es Schulsozialarbeit an 26 Schulen im Landkreis – die jeweiligen Schulsozialarbeiter sind entweder bei der kreiseigenen Arbeitsförderungsgesellschaft (AGiL), freien Trägern, einer Gemeinde sowie in einem Fall beim Landkreis Kassel selbst beschäftigt. Die fachliche Verantwortung liegt beim Landkreis Kassel. Die Kosten für die Schulsozialarbeit belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.

 

Hintergrund:

Eva Hofverberg (36 Jahre) ist in Albanien geboren und wohnt in Kassel. Ihr Hobby ist Sport und hier besonders Beachvolleyball. 



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:


Schulsozialarbeit Willi-Brandt
Auf den angehängten Fotos sieht man von links nach rechts Schulleiter Reiner Heine, Koordinatorin Anke Kordelle und Evis Hofverberg. Außerdem gibt es auch ein Porträtfoto von Evis Hofverberg.


Evis Hofverberg



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