
Kreis Steinfurt. Das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt hat den Bericht über die Gerontopsychiatrische Versorgung im Kreis Steinfurt aktualisiert. Interessierte finden ihn im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/Gesundheit.
Viele Daten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen zur Versorgung von Menschen mit seelischen Erkrankungen haben sich seit der Erstellung des ersten Berichts im Jahr 2002 deutlich verändert.
Die Gesellschaft im Kreis Steinfurt wird älter und bunter, aber auch die gesundheitlichen Fragestellungen und Probleme verändern sich. Der Anteil der über 67- unter 80-Jährigen wird bis 2030 auf rund 16 Prozent der Gesamtbevölkerung steigen, der der Hochaltrigen ab 80 Jahre auf rund acht Prozent. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird für 2030 auf 17.400 Personen geschätzt. Die Anforderungen an das Gesundheits- und Sozialwesen steigen erheblich. Benötigt werden neue Wohnformen und Versorgungsangebote, die ein selbstbestimmtes Leben trotz gesundheitlicher Einschränkungen ermöglichen.
Bei der Überarbeitung des Berichts stellte sich heraus: Viele der vormals erstellten Handlungsempfehlungen wurden – häufig fungierte der Kreis Steinfurt als „Ideengeber“ und Moderator - „in Angriff“ genommen. Dazu gehört die Anpassung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes, die Erstellung eines „Wegweisers für älterwerdende Menschen im Kreis Steinfurt“ und die Unterstützung der Arbeit der Angehörigen.