Wo geht’s hier bitte in die City? Was ist denn am Rande des
Stadtkerns noch so alles zu entdecken und zu sehen? Wo
komme ich hier eigentlich aus dem Parkhaus raus? Das
Immobilien- und Standortgemeinschafts-Projekt (ISG) City
Leverkusen kommt nun in Fahrt. Die vom Land erhaltene
Fördersumme in Höhe von 240.000 Euro soll nun hochwertig
und plakativ eingesetzt werden. Prof. Walter Ackers,
Braunschweig, stellt am Dienstagabend das neue
Informations- und Orientierungssystems für die City
Leverkusen vor.
Vor genau drei Jahren zum 1. August 2009 stelle die Stadt
Leverkusen bei der Bezirksregierung Köln einen Antrag zur
Förderung von Maßnahmen der Immobilien- und Standortgemeinschaft
City Leverkusen (ISG) zur Finanzierung eines
Beschilderungs- und Informationssystems für die City
Leverkusen und für weitere Maßnahmen zur Begrünung
der City und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität.
Erst im Jahr zuvor hatte das Land Nordrhein-Westfalen
seine Förderrichtlinien geändert. Nun konnten auch private
Initiativen über die Städte und Gemeinden öffentliche
Fördermittel zur Umsetzung baulicher Maßnahmen
erhalten, um die Funktion der Innenstadt zu stärken.
Diese neue Möglichkeit nutzte die im April 2009 aus der
City Werbegemeinschaft heraus gegründete ISG und stellte
als eine der ersten Immobilien- und
Standortgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen einen
entsprechenden Antrag.
Ziel der gegründeten ISG war und ist es, durch geeignete
Maßnahmen die neuen Kunden, die durch die Eröffnung
der Rathaus-Galerie im Jahr 2010 in der City zu erwarten
waren, in alle Teile der City zu führen und die
Aufenthaltsqualität zu verbessern, damit der bestehende
Handel von den Neukunden am Standort ebenfalls
partizipiert.
Die Erhöhung der Passantenzahlen nach Eröffnung der
Rathaus-Galerie hat sich bewahrheitet, jetzt gilt es die
Besucher tatsächlich in alle City-Lagen zu leiten.
Nachdem im Oktober 2011 der Bewilligungsbescheid über
240.000 € Landesmittel einging, gründete sich eine
Projektgruppe aus ISG, verschiedenen Fachbereichen der
Stadt Leverkusen und der WfL, um die bewilligten
Maßnahmen umzusetzen. Hierzu beauftragte man das
Büro Prof. Ackers Städtebau aus Braunschweig mit der
Erarbeitung eines ersten Handlungskonzeptes, der die
geförderten Maßnahmen auf ihre Umsetzbarkeit
untersuchte.
Prof. Ackers schlug in einem Workshop der ISG im Mai
2012 die Umsetzung eines Beschilderungssystems aus
unterschiedlichen Informationsstelen in der Innenstadt vor
und eine Ausschilderung der zahlreichen
Tiefgaragenausgänge.
Darüber hinaus wurden für einen zweiten
Umsetzungsschritt weitere wirksame Maßnahmen zur
Stärkung des Stadtbildes vorgeschlagen und in einem ISGHandlungskonzept
dargestellt. Das Büro Prof. Ackers
erarbeitete daraufhin ein standortspezifisches
Informationsstelensystem für die Leverkusener City.
Die ISG-Projektgruppe legte zusammen mit dem Büro
Ackers die einzelnen Stelenstandorte in der City fest, um
eine optimale Wegführung zu erhalten. 19 Standorte im
Citybereich wurden so festgelegt.
Sieben der 2,30 m Höhe Stelen aus Edelstahl, mit
quadratischem Grundriss werden speziell beleuchtet. Die
restlichen 12 Stelen sind doppelseitig beschriftet.
Was sieht man auf den Infostelen?
Die Stelen zeigen dem Betrachter den aktuellen Standort
an. Weiterhin findet man einen Übersichtplan und einen
Detailplan der City mit allen Handels-, Dienstleistungs- und
Gastronomielagen, den sogenannten „Quartieren“ sowie
allen wichtigen öffentlichen Einrichtungen, allen
Parkplätzen und Bushaltestellen, sowie die entsprechende
Wegführung dorthin.
Ergänzt werden die Infostelen durch Bodengrafiken, die an
den wesentlichen Ausgängen der Tiefgaragen „Die
Luminaden“ und „City Center“ aufgebracht werden. Hier soll
den Besuchern bereits in den Tiefgaragen eine erste
Übersicht über ihren Standort gegeben werden, um sich an
der Oberfläche zielgenau orientieren zu können. Diese
kreisrunden Grafiken mit einem Durchmesser von ca. 1,20
m sind besonders robust und abriebfest und stellen eine
systematische Vervollständigung zu den Informationsstelen
dar.
Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde