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Hanau, 05. September 2012
Nächste Schritte sind Kampfmittelsondierung und Archäologie
OB Kaminsky freut sich über hohes Interesse an Stadtbaustelle

Noch in diesem Monat werden die Sondierungsarbeiten auf mögliche Kampfmittelreste im Untergrund des Freiheitsplatzes beginnen, kündigte Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Mittwoch morgen die nächsten Schritte auf der Hanauer Großbaustelle in der Innenstadt an. Wie der OB erläuterte, hat der Investor HBB mitgeteilt, dass die notwendigen Untersuchungen am 24. September beginnen sollen, um anschließend die Erdaushub-Arbeiten für die archäologischen Untersuchungen beginnen zu können.

Ohne die betriebsame Arbeitsatmosphäre der letzten Wochen präsentiert sich das weitläufige Gelände in der Innenstadt ungewohnt ruhig. Trotzdem oder gerade deshalb bleiben Bürgerinnen und Bürger immer wieder stehen, um den Anblick auf sich wirken zu lassen oder auch sich in Gespräche darüber auszutauschen, was wohl die Ursache für die Arbeitspause ist. „Das Interesse für die Baustelle ist ungebrochen groß. Viele Hanauerinnen und Hanauer nutzen jede Gelegenheit, sich über den Fortgang des Stadtumbaus zu informieren,“ freut sich OB Kaminsky über die hohe Aufmerksamkeit, mit der man in der Bevölkerung die rasanten Veränderungen, aber auch die seit einiger Zeit fehlenden Fortschritte registriert. Gleichwohl könne er jede Befürchtung angesichts fehlender Aktivitäten zerstreuen. „Während auf dem Freiheitsplatz in der letzten Zeit nur noch Aufräumarbeiten und kleinere Leitungsverlegungen zu beobachten waren, liefen im Hintergrund und in den Planungsbüros die Arbeiten auf Hochtouren,“ so der OB. Zahlreiche Vorgespräche seien notwendig, um die nächsten Arbeitsschritte in Sachen Kampfmittelsondierung aufeinander abzustimmen.

Nicht zuletzt der Bombenhagel in den Morgenstunden des 19. März 1945, der Hanau binnen kürzester Zeit in Schutt und Asche legte, sorgt für strenge Auflagen des Kampfmittelräumdienstes beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt, die erfüllt sein müssen, bevor die Erdarbeiten zur Vorbereitung der archäologischen Untersuchungen weitergehen können. Erst wenn die „Kampfmittelfreiheitsbescheinigung“ der Behörde vorliegt, kann das Team um Frank Lorscheider mit ihren Grabungen auf dem Areal beginnen. „Wir und HBB gehen davon aus, dass dies am 1. Oktober soweit sein wird.“



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929




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Foto: Stadt Hanau



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