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Leverkusen, 21. September 2012

Formaldehydbelastung in Ausweichcontainern

Bei einer vorsorglichen Reihenmessung von 34 Containergebäuden hat sich herausgestellt, dass die Messergebnisse bei Formaldehyd in den Ausweichcontainern am Lise-Meitner-Gymnasium den Richtwert signifikant überschreiten (Lise-Meitner: 0,338 ppm, Richtwert: 0,1 ppm). Die Schulleitung wurde informiert und die entsprechenden Klassen sofort freigezogen. Unverzüglich wurde außerdem ein Sachverständiger beauftragt, weitere Messungen und Materialproben durchzuführen und Sanierungsempfehlungen auszusprechen. Die bisher dort untergebrachten Klassen werden inzwischen im Trakt 2 des Gymnasiums unterrichtet. Formaldehyd gehört zu den Basischemikalien der Industrie und findet dementsprechend weite Verbreitung in einer Fülle von Produkten. Als Quellen für den Innenraum kommen dabei vor allem Spanplatten (in der Bausubstanz oder in Möbeln) und andere Baustoffe sowie Lacke, Farben und ähnliches in Betracht. Auch Zigarettenrauch enthält Formaldehyd; in „verqualmten“ Räumen kommt es regelmäßig zu Richtwertüberschreitungen. Formaldehyd ist in erster Linie ein Reizgas und kann Augenreizungen und Reizungen der Schleimhäute im Nasen-Rachenraum auslösen. Der Richtwert von 0,1 ppm ist jedoch so angelegt, dass bei dessen Erreichen die allermeisten Menschen noch keine derartigen Beschwerden entwickeln. Bedeutsam sind die Reizwirkungen im Allgemeinen erst bei 0,2 bis 0,3 ppm.

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