| Pressemitteilung vom12. Oktober 2012
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Selbert: „Geologen entscheiden nicht über die Umweltbelastungen für die Menschen in unserer Region“
Landkreis Kassel.
Die Position des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) zu sinnvollen Bohrzonen als Vorbereitung für das nicht nur in Nordhessen äußerst umstrittene Fracking stößt bei Vizelandrätin Susanne Selbert auf Kritik. „Eine Fachbehörde des Landes kann aus ihrer Sicht über mögliche Schiefergas-Potenzialräume philosophieren – die Entscheidung, ob im Landkreis Kassel die Suche nach Schiefergas erfolgt oder nicht, wird nicht von einem Landesamt getroffen“, stellt Selbert klar. Es gehe hier nicht um ein Wunschkonzert von Behörden, sondern um Gefährdungen von Umwelt und Menschen durch ein „mehr als problematisches Förderverfahren“, so die Vizelandrätin weiter. Es sei „schon spannend“, dass kurz nach der Landtags-Anhörung beim Regierungspräsidium Kassel, eine Landesbehörde „Öffentlichkeitsarbeit pro Fracking“ betreibt.
Mit Blick auf die „vollmundigen Ankündigungen der Hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich, die nach eigener Auskunft den Bürgerinnen und Bürgern die Chancen der Energiewende aufzeigen möchte“, geht die Kasseler Vizelandrätin jetzt davon aus, dass die Landesregierung insgeheim „auf heimische Schiefergasförderung setzt“, statt auf Unterstützung der Erneuerbaren Energien.
Der Landkreis Kassel werde sich auf der Basis eines entsprechenden Beschlusses des Kreistages und im Schulterschluss mit den kreisangehörigen Kommunen auch weiterhin eindeutig gegen Fracking aussprechen, so Selbert abschließend.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Selbert
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