Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 25. Oktober 2012

„Zum Wohle der Stadt …“ – Magdeburger Ehrenbürger

Neue Publikation zur Stadtgeschichte Magdeburgs

Ottostadt Magdeburg.

 

Die neueste Publikation zur Geschichte der Stadt Magdeburg, die jetzt als Band 5 in der Reihe „Magdeburger Schriften“ erschienen ist, widmet sich unter dem Titel „Zum Wohle der Stadt …“ den Magdeburger Ehrenbürgern. Die Publikation ist ab sofort im Buchhandel zum Preis von 28,00 Euro erhältlich.

 

Bei der Publikation handelt sich um einen Sammelband mit erweiterten Beiträgen eines öffentlichen Kolloquiums, das die Landeshauptstadt Magdeburg zusammen mit der Otto-von-Guericke-Universität am 1. Dezember 2011 veranstaltet hatte. Herausgeber der im Mitteldeutschen Verlag Halle erschienenen Publikation sind - wie bei den bisherigen Bänden - Dr. Maren Ballerstedt (Stadtarchiv), Peter Petsch (Stadtbibliothek) und Prof. Matthias Puhle (ehem. Direktor des Kulturhistorischen Museums).

 

Seit gut 200 Jahren wird das Ehrenbürgerrecht verliehen, in Magdeburg zuerst an zwei englische Bürger. Ausgehend von der Entstehung des Ehrenbürgerrechts in Deutschland und in Magdeburg untersucht der Band die Verleihung des Ehrenbürgerrechts durch die Stadt Magdeburg im Laufe der letzten 200 Jahre. Er schildert die Gründe, die zur Würdigung ausgewählter Persönlichkeiten mit der höchsten städtischen Auszeichnung führten. Wie der Titel aussagt, war und ist in erster Linie das Wirken zum Wohle Magdeburgs maßgebend für die hohe Ehrung, doch traten auch andere Motive hervor – ebenso wie es Gründe für die Aberkennung von Ehrenbürgerschaften gab. Zählt man die beiden bisher als solche unbeachtet gebliebenen Ehrenbürger der Neustadt mit, so erhielten insgesamt 57 Persönlichkeiten die Auszeichnung, neun Personen wurde sie wieder aberkannt. Der Band beleuchtet in diesem Zusammenhang kritisch die Frage des Umgangs mit heute als umstritten geltenden Ehrungen, wie der Paul von Hindenburgs.

 

Im Anhang des 336 Seiten starken Bandes sind die Kurzbiographien der Ehrenbürger dargestellt. Dabei werden erstmals die Ergebnisse intensiver Nachforschungen dokumentiert, denn von einigen der Geehrten waren vor der Veröffentlichung nicht einmal die genauen Lebensdaten, geschweige denn nähere Informationen zu ihrem Wirken bekannt. Der Anhang enthält darüber hinaus Übersichten, wie eine detaillierte Chronologie über die Verleihungen des Ehrenbürgerrechts, eine Auflistung zu ehemaligen und heutigen Straßen, Plätzen und Brücken, die nach Ehrenbürgern benannt worden sind, Tabellen zu Denkmälern und Grabstätten der Ehrenbürger im Magdeburger Stadtgebiet sowie eine Übersicht über künstlerische Porträts von Ehrenbürgern in Magdeburger Kultureinrichtungen. Über 60 Abbildungen, teils aus Privatbesitz, runden das Bild ab.

 

Mit der aktuellen Publikation sind inzwischen fünf Bände in der Reihe „Magdeburger Schriften“ erschienen. Die Reihe erscheint jährlich einmal im Mitteldeutschen Verlag Halle. Herausgeber sind Dr. Maren Ballerstedt (Stadtarchiv), Peter Petsch (Stadtbibliothek) und Prof. Matthias Puhle (Kulturhistorisches Museum). Im Mittelpunkt der „Magdeburger Schriften“ stehen jeweils Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen zu einem bestimmten Thema aus Geschichte und Gesellschaft der Landeshauptstadt.

 

Bisher erschienen sind:

 

Bd. 1: Carl Gustav Friedrich Hasselbach (1809-1882). Konservativer Oberbürgermeister einer dynamischen Stadt, 2008

 

Bd. 2: Magdeburger Drucke des 16. Jahrhunderts. Ein Bestandsverzeichnis mit einer Einleitung von Michael Schilling, 2009

 

Bd. 3: Maik Hattenhorst: Magdeburg 1933. Eine rote Stadt wird braun, 2010

 

Bd. 4: Michael E. Abrahams-Sprod: "Und dann warst du auf einmal ausgestoßen!" Die Magdeburger Juden während der NS-Herrschaft, 2011

 

Bd. 5: "Zum Wohle der Stadt ..." Magdeburger Ehrenbürger, 2012

 

Die Bände 3 und 4 sind zugleich Dissertationsschriften.

 




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
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Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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