100. Förderer mit Geldspende für Edi-Petry-Stiftung
So ein Zufall. Der Großauheimer Frank Renner, der die Edi-Petry-Stiftung mit einer Geldspende beglücken und damit seinen Beitritt verknüpfen wollte, erfuhr, dass er der 100. Förderer der einstigen „Armen- und Krankenhilfe Großauheim“ ist, die vor mehr als 40 Jahren von Eduard Petry gegründet wurde und seinen Namen trägt. Oberbürgermeister Claus Kaminsky ließ es sich als Vorsitzender des Stiftungsbeirats nicht nehmen, das neue Mitglied der „Freunde und Förderer der Stiftung“ bei einem Besuch im Rathaus willkommen zu und ihm für sein Engagement für Arme, Kranke und Bedürftige zu danken.
Frank Renner hatte einen symbolischen Scheck im Wert von 300 Euro dabei, den er postwendend Rudolf Raab überreichte. Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung freute sich sehr über diese Spende, „denn allein von den Mitgliedsbeiträgen könnten wir unsere Arbeit nicht stemmen“. Das Geld hatte Renner, der in Großauheim eine Agentur der SV Sparkassenversicherung betreibt, beim Rochusmarkt mit einem Glücksrad „erwirtschaftet“. 1440 mal wurde es gegen kleines Geld gedreht. 240 Euro kamen dabei zusammen, die er auf 300 Euro aufstockte. Renner, der im Stadtteil gut vernetzt ist, sich in der Kirche und im Gewerbeverein engagiert, weiß um das segensreiche Wirken der Edi-Petry-Stiftung. „Ich möchte sie dabei unterstützen, denen zu helfen, die es nicht so leicht haben im Leben.“ Das ganze Jahr über wird Geld in Sammelbüchsen in Geschäften und Gaststätten gesammelt, ebenso durch Aktionen von Firmen, Institutionen und Einzelpersonen, auf Festen und bei Veranstaltungen. Der Beirat entscheidet, wer am Ende des Jahres mit den sogenannten „Petry-Euros“ im Wert von zehn, 25 und 50 Euro bedacht wird. Die Scheine können in Großauheimer Geschäften eingelöst werden.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Andrea Freund, Telefon 06181/295-488
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Freude über die Geldspende (von links) Rudolf Raab, Frank Renner und Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Foto: Stadt Hanau
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