Landkreis Leer | Presseinformation

Starker Sog zu Ganztags-Grundschulen

Jahresrückblick, Teil 7: Landrat spricht vom „umgekehrten Domino-Effekt“ / Landkreis lässt sich Straßen und Radwege viel kosten

04. Januar 2013.

Bald können fast alle Grundschulen im Landkreis Leer melden: Wir sind Ganztagsschule. Bestehende Ganztags-Grundschulen üben einen starken Sog auf Schüler aus. Immer mehr Frauen möchten wieder arbeiten. Das klappt nur mit einem Ganztagsangebot über Krippe, Kindergarten und Schule.

Landrat Bernhard Bramlage spricht in seinem Jahresrückblick von einem „umgekehrten Domino-Effekt“. Eine Schule nach der anderen schwingt sich auf zu ganztägigen Angeboten. Von den 50 Grundschulen sind mit dem nächsten Schuljahrswechsel mindestens 24 mit von der Partie. Vier Schulen überlegen noch, zwei steigen ein Jahr später ein. Landrat Bramlage hofft, dass in den nächsten Jahren alle Grundschulen mitmachen.

Vorreiterin war 2005 die Hoheellernschule in Leer. 2009 folgten Jheringsfehn und Weener, ein Jahr später die Konke-Oltmanns-Schule Rhauderfehn. 2011 gingen Rhaudermoor, Rajen, Langholt und Holthusenan den Start. Im abgelaufenen Jahr begannen Völlenerfehn, Stapelmoor und Stapelmoorerheide.

Den Ganztagsstatus fürs nächste Schuljahr beantragt haben Bunde, Dollart, Wymeer, Ditzum, Jemgum, Warsingsfehn-West, Lengenerland/Stapel, Remels, Völlen, Detern, Filsum, Nortmoor und die Daalerschule Loga. Interesse für das Schuljahr 2013/14 bekundet haben Hesel, Holtland und Neukamperfehn, außerdem Oldersum, aber „nicht konkret“. Das Kollegium der Grundschule Hollen hat es jüngst per Beschluss abgelehnt, ein Ganztagsangebot zu bieten.

Zum Schuljahr 2014/15 planen Holtermoor und Ostrhauderfehn den Schritt.

Zuständig für die Grundschulen sind die Gemeinden. Der Landkreis Leer engagiert sich finanziell bei den Ganztagsangeboten.

 

 

> Straßen, Ampeln, Brücken und Kreuzungen


Hier eine Straße, eine Brücke, dort Ampeln, ein Parkplatz, ein Busbahnhof, eine Kreuzung oder ein Radweg: Das Straßen- und Tiefbauamt des Landkreises Leer an der Feldstraße in Logabirum gehört zu den Abteilungen der Kreisverwaltung, die hohe Investitionen in die Praxis umsetzt.

Es sorgt für den Winterdienst auf Kreisstraßen, setzt Straßen instand und

hält die kreiseigenen Fahrzeuge und Geräte in Schuss. Der Baubetriebshof pflegt die Grünanlagen von mehr als 40 Liegenschaften des Landkreises.

Viel Geld ausgegeben hat der Landkreis für diese Projekte: BBS-Parkplatz, zweiter Bauabschnitt, in Leer, 543.000 Euro; neue Einmündung der

Kreisstraßen 1 und 2 in Nüttermoor, 243.000 Euro; Teekabfuhrweg in Leer-Heyenhörn für die Moormerländer Deichacht, 275.000 Euro; Busbahnhof Schulzentrum Rhauderfehn, 915.000 Euro; Ampelanlage Kreuzung der Kreisstraßen 49 und 53 in Rajen, 79.000 Euro; Sanierung der Tobiasbrücke in Holterfehn, 140.000 Euro; Kreisverkehr Kreuzung der Kreisstraßen 24 und 49 in Großwolde, 344.000 Euro; Radweg entlang der Kreisstraße 13, dritter Bauabschnitt, in Lammertsfehn, 427.000 Euro; Planfeststellung für Ausbau der

Kreisstraße 33 in Bunde, Endausbau 1,4 Millionen Euro; neue Fahrbahn auf der Kreisstraße 23 in Ihrhove, 257.000 Euro; Fahrbahnverbesserungen auf verschiedenen Kreisstraßen, 153.000 Euro; Sanierung von Radwegen in Nüttermoor und Hollen, 104.000 Euro; Umgestaltung des Bauhofplatzes in Logabirum, 115.000 Euro.

Karl-Heinz Schüür, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, hebt den Winterdienst hervor, der „reibungslos“ verlief. Die Mitarbeiter, die Tag und Nacht bereit stehen und wenn nötig auch am Heiligabend ausrücken, fuhren im vorigen Winter 23 Streudienste. Den Salz- und Soleverbrauch beziffert Schüür mit 720 Tonnen.


presse-service.de Landkreis-Leer ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.

Landkreis Leer
Bergmannstraße 37
D-26789 Leer


Telefon: +49 (0) 491 / 926-1254
Telefax: +49 (0) 491 / 926-1200
E-Mail: pressestelle@landkreis-leer.de