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| Magdeburg, 21. Januar 2013
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Dia-Vortrag mit Hans-Joachim Krenzke
Am Donnerstag im IBA-Shop
Ottostadt Magdeburg.
Am 24. Januar 2013 startet im IBA-Shop in der Regierungsstraße 37, die 6-teilige DIA-Vortragsreihe „Magdeburg zur Zeit der Ottonen“, von und mit dem Buchautor Hans-Joachim Krenzke. Die Streifzüge per Dia bringen zutage, was sagenhafte Begebenheiten berichten, welche Persönlichkeiten das Stadtgeschehen beeinflussten und welche Metropolen über den Wasserwanderweg der Elbe erreichbar sind. Auf Grund von Baumaßnahmen ist der IBA-Shop über den Hof-Eingang Regierungsstraße 37 A zu erreichen. Der Eintritt ist frei. 24. Januar 2013 SAGENHAFTE BEGEBENHEITEN UM DEN MAGDEBURGER DOM Um das ehrwürdige Gotteshaus ranken sich Mythen, in denen die Schutzpatrone, Erzbischöfe, Mönche, ja selbst der Teufel zu Wort kommen. Es wird u. a. davon berichtet, wie es der Spinne im Abendmahlswein erging, was es mit dem kunstvollen Gitter auf sich hat, weshalb nur den Nordturm eine Kreuzblume ziert. 7. Februar 2013 VON DER ELBE AUF DEM WASSERWANDERWEG NACH PRAG Prag - die Residenzstadt der böhmischen Könige und deutschen Kaiser, die heutige Hauptstadt der Tschechischen Republik - war Jahrzehnte die Metropole des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Unter Karl IV. erlebte die Moldaustadt ihr erstes Goldenes Zeitalter. Der Veitsdom und die Karlsbrücke wurden gebaut, die Prager Neustadt und die erste Universität nördlich der Alpen wurden gegründet. Spuren haben u. a. der hl. Nepomuk, Jan Hus, Rabbi Löw und der von ihm geschaffene Golem, Tycho Brahe, Johannes Kepler, Albrecht von Wallenstein, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Casanova, Bedřich Smetana sowie Antonin Dvořák hinterlassen. Beim Spaziergang durch Altstadt, Judenstadt und Neustadt geht es vorbei an gotischen Kreuzgewölben, Barockfassaden, Renaissancepalästen, Kirchen, Synagogen, Türmen und Jugendstilhäusern, deren Geschichten Jan Neruda, Karel Čapek, Jaroslav Hašek, Egon Erwin Kisch, Franz Werfel, Rainer Maria Rilke sowie Franz Kafka aufgeschrieben haben. Des weiteren wird Geschichte auf dem Vyŝehrad und Hradschin lebendig. Die Stätten der legendären drei Prager Fensterstürze können ebenso in Augenschein genommen werden wie der sogenannte Königsweg, den Maria Theresia als Prozessionsweg anlässlich ihrer Krönung benutzt hat. Letztendlich geht es durch die Gassen der Kleinseite bis hinauf zur Prager Burg. 28. März 2013 VON DER ELBE AUF DEM WASSERWANDERWEG NACH BERLIN Deutschlands Hauptstadt ist eine Metropole voller Kontraste. Baumumsäumte Alleen, enge Gassen, Geschäftsviertel aus Stahl und Glas, geschichtsträchtige Plätze, Kirchen, Schlösser, Museen, Wasserläufe, einzigartige Brücken, Parkanlagen, Kunstwerke unter freiem Himmel, Reste der „Mauer“ und mehrere Seen, dies alles trägt zum unverwechselbaren Flair Berlins bei. Beim ausgedehnten Fotobummel werden Alexanderplatz, Lustgarten, Nikolai- sowie Scheunenviertel, Museumsinsel und Potsdamer Platz aufgesucht. Das Brandenburger Tor wird durchschritten, der Reichstag in Augenschein genommen, die Siegessäule erstiegen und immer wieder werden Brücken überquert. Den Schlössern zu Köpenick und Charlottenburg wird ein Besuch abgestattet. Auf den zur Legende gewordenen Boulevards „Unter den Linden“ und „Kurfürstendamm“ wird flaniert. Da Spreeathen einst ein Hort der Philosophie, Künste und Wissenschaften war, führt der Spaziergang auch zum Dorotheenstädtischen Friedhof und zum Invalidenfriedhof, wo zahlreiche Berühmtheiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. 23. Mai 2013 EINE ZEITREISE DURCH MAGDEBURGS STADTGESCHICHTE In chronologischer Folge führt der Dia-Streifzug durch die Jahrhunderte, so dass Bekanntschaft geschlossen werden kann u. a. mit: • Otto dem Großen, der Magdeburg zum Erzbistum erhob; • Martin Luther, der in der Elbestadt zur Schule ging; • Otto von Guericke, der den Versuch mit den Halbkugeln riskierte; • Johann Andreas Eisenbarth, der auf dem Alten Markt praktizierte; • Georg Philipp Telemann, dessen Kompositionen noch heute erklingen; • Peter Joseph Lenné, der Parkanlagen schuf. 12. September 2013 HEINRICH VOGELER - Ein Künstlerleben in unruhevoller Zeit Wie kaum ein anderer Künstler hat der Worpsweder Maler Heinrich Vogeler im Verlaufe seines Lebens (1872-1942) Landschaften und Städte kennen gelernt und in sich aufgenommen. Station für Station aneinandergereiht, ergibt sich eine zurückgelegte Wegstrecke von mehreren zehntausend Kilometern. Die an inneren und äußeren Kontrasten überreiche Lebensspur führt von Bremen ausgehend nach Baden-Baden, Düsseldorf, Worpswede, Florenz, Dresden, Meißen, München, Paris, Rom, Neapel, Venedig, Oldenburg, Münster, Ceylon, London, ins Riesengebirge, nach Wien, Würzburg, Berlin, Willingen, Moskau, auf die Krim, nach Karelien, Samarkand und Taschkent. Aus Kasachstan wird er trotz der Bemühungen des Magdeburger Literaten Erich Weinert nicht zurückkehren. 24. Oktober 2013 MARTIN LUTHER - Lebensstationen des Reformators Martin Luther hatte, als er im Oktober 1517 dem Magdeburger Erzbischof Albrecht den Fehdehandschuh in Form seiner 95 Thesen hinwarf, die Grenze des Erlaubten überschritten. Alsbald wurde er als Ketzer gebrandmarkt, päpstliche Bann-Bulle sowie kaiserliche Reichsacht bedrohten sein Leben. Um das Schlimmste zu verhindern, ließ Kurfürst Friedrich der Weise den wagemutigen Ordensbruder der Augustiner-Eremiten nach dessen Auftritt während des Wormser Reichstages auf die weltabgeschiedene Wartburg entführen. Hoch über den Wipfeln des Thüringer Waldes übertrug Bruder Martin das Neue Testament in die deutsche Sprache. Im September 1522 ging die Übersetzung in Druck, womit ein Teil der Heiligen Schrift dem Volk zugänglich war. Der Dia-Vortrag gewährt Einblick in jene Epoche, in der sich einschneidende Wandlungen innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vollzogen haben. Der Lebensweg des Reformators wird anhand so wichtiger Stationen wie Eisleben, Wittenberg, Magdeburg, Augsburg, Worms und Rom nachvollzogen.
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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
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