Seit 1985 heißt die Opladener Umgehungstraße Raoul-Wallenberg-Straße. Eine Ausstellung zeigt jetzt, wer Raoul Wallenberg war und was er in den letzten Monaten des Dritten Reiches leistete, um ungarische Juden vor der Deportation nach Auschwitz zu retten. In der „Galerie im Forum“ eröffnete aus Anlass des Holocaust-Gedenktages die Ausstellung „Lichter in der Finsternis“ - Raoul Wallenberg.
Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn erinnerte bei der Eröffnung am Montag, 28. Januar, an den schwedischen Diplomaten, der seit 1945 verschollen ist: „Wallenbergs Schicksal wird wohl nie geklärt werden, seine Leistung allerdings ist weltweit anerkannt.“
Kurator und Buchautor Christoph Gann referierte über die Bedeutung Raoul Wallenbergs und berichtete, dass Dokumente und auch neuere Zeugenaussagen nahelegen, dass Wallenberg in sowjetischen Gefängnissen umkam. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung zeigte das Kommunale Kino den Dokumentarfilm „Der Fall Raoul Wallenberg – Retter und Opfer“ (Deutschland 2005) des Regisseurs Klaus Dexel.
Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Heike Fritsch