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Hanau, 13. Februar 2013
Stadtwerke Hanau beteiligen sich am Windpark Hohenahr

„Die Stadtwerke Hanau helfen verstärkt die Energiewende zu unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Denn der städtische Energiedienstleister beteiligt sich an einem Windpark und baut die Nahwärme in Hanau mittels neuem Blockheizkraftwerk  aus.  „Damit kommen weitere Facetten der regenerativen Stromerzeugung hinzu, denn ein    Wasserkraftwerk an der Kinzig und  18 Photovoltaikanlagen betreiben wir schon in der Stadt“,  erläutert SWH-Geschäftsführer Steffen Maiwald.

Die Stadtwerke Hanau wollen beim Erzeugen von Windstrom mit ihrem Minderheits-Anteilseigner Mainova  zusammenarbeiten. Die Hanauer Stadtverordneten befassen sich in ihrer Sitzung am 18. Februar mit einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung. Danach erwerben die Stadtwerke Hanau einen Kommanditanteil von zweieinhalb Prozent von der Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH & Co KG; das entspricht einem Kaufpreis von 256.000 Euro.  

Mainova kaufte 2012 von der ABO Wind AG, die zu den Pionieren der Windkraftnutzung in Deutschland und zu den angesehensten Projektentwicklern Europa gehört, einen Windpark im mittelhessischen Hohenahr.  Dieser Windpark im Lahn-Dill-Bergland umfasst sieben Anlagen, die Windräder drehen sich mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt. Laut Mainova-Prognose soll der Park  jährlich rund 44 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen.

An dem Windpark nördlich von Wetzlar beteiligen sich auch andere kommunale Stadtwerke aus Hessen. Ziel der Kooperation ist, wechselseitig Zugang zur Grünstrom-Projekten zu erlangen und Erfahrungen auszutauschen.   

„Der starke Partner Mainova gibt uns das Vertrauen an dieser Stelle auf einen sinnvollen Pfad der Energiewende zu setzen“,  ist OB Kaminsky überzeugt.  Geschäftsführer Maiwald beschreibt die Philosophie von SWH so: „Wir betreiben regenerative Energieerzeugung möglichst in Hanau und in der Region.“ Dazu zähle auch mehr selbst erzeugte Nahwärme durch den Ausbau der bestehenden eigenen Heizwerke in Wolfgang und Kesselstadt und durch das Errichten eines zusätzlichen Blockheizkraftwerks.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266


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