| Pressemitteilung vom26. März 2013 |
Schmidt: „In Ippinghausen ist die Landesregierung am Zug!“Kreis Kassel. Als unseriöse Angstmache und Verdrehung der Tatsachen, die an Dreistigkeit nicht zu überbieten sei, bezeichnet der Landrat des Landkreises Kassel, Uwe Schmidt, die Äußerungen des CDU-Landtagskandidaten Maik Sembowski zum geplanten Auslaufen der Grundschule in Ippinghausen (HNA Wolfhagen v. 23. März 2013).„Dass die Landesregierung angeblich 6500 neue Lehrerstellen seit 1999 geschaffen haben will, hilft im konkreten Fall auch nicht weiter: So lange Wiesbaden nicht die Mindest-Klassenstärke auf merklich unter 13 Schülerinnen und Schüler senkt, nutzt das Ippinghausen gar nichts“, so Landrat Schmidt. Wenn Herr Sembowski verantwortungsbewusstes Handeln beweisen wolle, dann müsse er auf seine Parteifreunde in der Landesregierung hinwirken, dass endlich die Klassenstärken dem Schülerschwund angepasst würden. Vielleicht zeige sich die Landesregierung bei ihm gesprächsbereiter: Auf frühzeitige Gesprächsangebote seitens des Kreises habe sie in der Vergangenheit nicht reagiert. Insofern richte sich der Vorwurf Sembowskis, man habe seitens des Landkreises Kassel nicht rechtzeitig gehandelt, auch hier an den falschen Adressaten. Der Landkreis habe in der Vergangenheit bereits alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft, um die Schule in Ippinghausen zu erhalten. Was Sembowski behaupte, sei daher lediglich billige Effekthascherei im beginnenden Wahlkampf, die die Betroffenen in unerträglichem Maß verunsichere. Eine Schule auslaufen zu lassen sei selbstverständlich immer die Ultima Ratio. Eine Entscheidung die niemand gerne oder gar leichtfertig treffe. Wenn aber die geforderten Klassenstärken nicht zustande käme, müsse man handeln, so Schmidt weiter. „In Zeiten sinkender Schülerzahlen ist auch der Neuzuschnitt der Schulbezirke kein Allheilmittel, in der Regel führt er dazu, dass an anderer Stelle wieder Schülerinnen und Schüler fehlen werden. Den Landkreis vor diesem Hintergrund verantwortlich zu machen, ist absurd und zeugt von krasser Unkenntnis der Sachlage. Die Landesregierung muss endlich die Realitäten zur Kenntnis nehmen und dementsprechend handeln. Sie gibt schließlich die Rahmenbedingungen vor, nach denen sich die Schulträger zu richten haben“, so Landrat Schmidt abschließend. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Ute Jäger |
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