| Pressemitteilung vom15. April 2013 |
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Gespräch zwischen Hessischem Wasserverband Diemel und der UFW Zierenberg Zierenberg. „Wir haben uns in einem sehr konstruktiven Gespräch über die Kritikpunkte der Unabhängigen Freien Wähler Zierenberg an der Arbeit des Hessischen Wasserverbandes Diemel ausgetauscht und wollen in Zukunft intensiver miteinander kommunizieren“, fasst Verbandsvorsitzende Vizelandrätin Susanne Selbert das Ergebnis eines Gesprächs im Kreishaus Kassel zusammen, an dem neben ihr und dem Verbandsgeschäftführer Rolf Enders, die Vorsitzende der UFW-Fraktion in der Zierenberger Stadtverordnetenversammlung Dr. Bärbel Mlaswosky (auch Mitglied des Kreistags), UFW-Mitglied Sven Hugk und Ortslandwirt Heinrich Gerhardt (auch Mitglied der CDU-Fraktion im der Zierenberger Stadtverordnetenversammlung) teilgenommen haben.
Inhalt des Gesprächs war insbesondere der von Sven Hugk in der Zierenberger Stadtverordnetenversammlung geäußerte Vorwurf, dass Mitarbeiter des Wasserverbandes Diemel Baumarbeiten während der Naturschutz-Verbotszeit durchgeführt hatten. „Wir haben den Ablauf der Pflegemaßnahme detailliert vorgestellt und stimmen jetzt überein, dass hier eine besondere Situation aufgrund der Wünsche der Landwirte vor Ort vorlag“, berichtet Selbert. Der Pflegetrupp des Wasserverbandes hatte, um den Landwirten in Zierenberg die Möglichkeit zu geben, ihre an die Dase angrenzenden Flächen nach der Getreideernte neu zu bestellen, bereits Ende August begonnen, herumliegende Äste von den Feldern zu räumen. Anfang September wurde dann das Totholz und der Windbruch an der Dase aufgearbeitet. Selbert: „Beides ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz erlaubt“. Dabei wurden im geringem Umfang auch einige abgebrochene und bei der Arbeit hinderliche Äste und Bäume abgeschnitten, um an das im Wasser liegende Totholz heranzukommen. Auf Hinweis der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises wurden die Arbeiten dann eingestellt. „In diesem Zustand wurden die in der Presse abgedruckten Fotos der Bäume von Herrn Hugk gemacht“, informiert Verbandsvorsitzende Selbert. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Wasserverband wurde von der UNB nicht eingeleitet. Nach Kenntnis dieser Abläufe habe Herr Hugk teilweise Verständnis für die Situation gezeigt. „Die gegen Herrn Hugk vorgebrachten Anschuldigungen nehmen wir zurück und„ich werde natürlich auch nicht gegen Herrn Hugk rechtlich vorgehen“, so Selbert weiter.
Hinsichtlich der restlichen Kritikpunkte der UFW-Fraktion wurde vereinbart, dass sich UWF und Wasserverband zukünftig „intensiver austauschen, um Kommunikationspannen auf beiden Seiten zu vermeiden“, kündigt Selbert an. „Es ist immer sinnvoller, miteinander als übereinander zu reden“, ergänzt Dr. Bärbel Mlasowsky.
Zum Beschluss der Stadt Zierenberg zum Austritt aus dem Wasserverband Diemel wurden im Gespräch die unterschiedlichen Auffassungen über die Sinnhaftigkeit eines Austritts beziehungsweise eines Verbleibs ausgetauscht, ohne dass es hier zu einer Annäherung kommen konnte. Selbert: „Wir warten jetzt das offizielle Schreiben der Stadt ab und werden dann prüfen, wie wir mit diesem Beschluss umgehen werden“. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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