Betreute Wohnungen entstehen in Mittelbuchen
Bauträger präsentierte sein Planungskonzept im Ortsbeirat des Hanauer Stadtteils
Ein in Hanaus Stadtteil Mittelbuchen bei Kommunalpolitikern und Senioren stark gehegter Wunsch geht in Erfüllung: Im Ortskern entstehen circa 23 barrierefreie Eigentumswohnungen, in denen ältere Menschen künftig mit Betreuungsservice leben können. Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel und Ortsvorsteher Arnold Hofacker sind sehr zufrieden, mit der Firma FWD Hausbau einen im altengerechten Wohnungsbau erfahrenen Bauträger gefunden zu haben. Weiss-Thiel ist sicher: „Das Projekt passt gut zur Bevölkerungs- und Wohnstruktur in Mittelbuchen.“
Was FWD Hausbau als Bauträger auf bisher brach liegenden privaten Grundstücken in der Wassergartenstraße vorhat, präsentierte das Unternehmen aus der Nähe von Heidelberg jetzt im Ortsbeirat Mittelbuchen. Nach diesen Plänen wohnt jeder Käufer oder Mieter auf 52 bis 80 Quadratmetern eigenständig und versorgt sich weitestgehend selbst - möglichst bis ins hohe Alter. Ein noch zu findender Betreuungsträger bietet allen Bewohnenden Beratung sowie Sprechzeiten als Grundservice an, ebenso Gemeinschaftsangebote im Haus zusammen mit örtlichen Vereinen und Institutionen sowie die Vermittlung von Wahlleistungen. Diese können die Bewohner entsprechend eigenem Bedarf und Budget von örtlichen ambulanten Versorgungsdiensten erbringen lassen.
FWD Hausbau verfährt laut eigener Aussage nach dem Motto „Das Miteinander gestalten – das Füreinander fördern“. Daher gehört ein Raum als Treffpunk für die Hausgemeinschaft zum Architektenplan.
Hanaus Sozialdezernent Weiss-Thiel überzeugt dieses Konzept. Es helfe der Stadt bei der „Aufgabe, Wohnen für alle Schichten bezahlbar und Infrastruktur Schritt für Schritt auf die Gesellschaft des langen Lebens auszurichten“. Das sei nur zu schaffen, „wenn sich auch private Investoren wie in Mittelbuchen beteiligen“. Das Projekt in der Wassergartenstraße sieht er als „weitere Perle auf der Kette bedarfsgerechter Angebote in den Hanauer Stadtteilen“ wie in der ehemaligen Schule am Brunnen und an der Keplerstraße.
Treibende Kraft für die altengerechten Wohnungen ist in Mittelbuchen ein Runder Tisch, der sich Anfang 2011 auf Initiative des Ortsbeirats gebildet hat. Der fand bei einer Umfrage unter Älteren im Stadtteil heraus, dass der meistgehegte Wunsch der nach möglichst langem Verbleib in den eigenen vier Wänden ist und der zweithäufigste der nach kleineren betreuten Wohnungen im gewohntem Wohnumfeld.
So kam es schließlich, dass Ortsvorsteher Arnold Hofacker 2012 mit einem FWD-Vertreter durch Mittelbuchen lief und freie Grundstücke sondierte. Dass dabei die Wahl auf die Baulücke in der Wassergartenstraße fiel, war recht schnell klar. Denn FWD weiß aus eigener Erfahrung, dass zentrale Wohnlagen in Ortskernen bei Interessenten für altersgerechte Wohnungen am beliebtesten sind. „Wer seit langem in Mittelbuchen lebt, fühlt sich hier wohl und will nicht im Alter nach Hanau oder Bruchköbel umziehen“, weiß Hofacker aus vielen Gesprächen. Der von FWD ausgesuchte Standort sei „optimal“, weil in kurzer Entfernung Arztpraxen, Apotheke, Banken und Läden erreichbar sind.
Mittelbuches Ortsvorsteher findet, dass sich die zweistöckige Bebauung plus nördlich zurückversetztem Staffelgeschoss harmonisch in die umgebende Wohngegend einfügen werde. Dank einer Tiefgarage mit zwölf Stellplätzen und oberirdische Parkplätzen für Dienstleister im Haus sei nicht unbedingt ein Parkproblem in der Wassergartenstraße zu erwarten.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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Wassergartenstraße
Mittelbuchens Ortsvorsteher Arnold Hofacker deutet auf die Baulücke, in der in der Wassergartenstraße betreute Wohnungen für Ältere entstehen sollen.
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