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18.06.2013
Einladung zur Brandschutztagung 2013
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
über eine Rekordbeteiligung kann sich die diesjährige Brandschutz-Tagung der Ingenieurakademie West und der Ingenieurkammer-Bau NRW freuen.
Etwa 720 Teilnehmer werden am Dienstag, dem 25. Juni 2013, zu der Veranstaltung im Congress Center Düsseldorf erwartet. Die Tagung findet zum mittlerweile zwölften Mal statt: Der Präsident der IK-Bau NRW, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, und der Staatssekretär des Landesbauministeriums, Gunther Adler, werden die Tagungsteilnehmer begrüßen.
Die Teilnehmer befassen sich mit Themen wie der Novellierung der Landesbauordnung, der Sicherheit von Großveranstaltungen im Freien oder dem Brandschutz in der Landwirtschaft. Begleitet wird die Tagung von einer Fachausstellung zum Brandschutz, auf der 39 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.
Hiermit laden wir Sie herzlich ein, bei dieser spannenden und informativen Großveranstaltung dabei zu sein:
Die Tagung beginnt am Dienstag, 25. Juni, um 9.30 Uhr im CCD. Congress Center Düsseldorf, Stadthalle, Messegelände, Stockumer Kirchstraße 61.
Um telefonische Anmeldung (0211-130 67 132) oder per E-Mail (presse@ikbaunrw.de) wird gebeten.
Infos zum Tagungsprogramm finden Sie im Internet unter: http://www.ikbaunrw.de/fileadmin/redaktion/downloads/weiterbildung/IKA_Brandschutztagung13.pdf
Redaktioneller Hinweis: Landesbauminister Michael Groschek wird durch Staatssekretär Adler vertreten.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Bosse
BITTE BEACHTEN SIE IM ANSCHLUSS DAS INTERVIEW MIT DIPL.-ING. (FH) UDO KIRCHNER ZUM THEMA BRANDSCHUTZ IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN.
Die Brandschutz-Tagung am 25. Mai 2013 in Düsseldorf ist mit rund 720 Teilnehmern die größte ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Programm steht auch ein Referat zum Thema „Brandschutz in Kindertageseinrichtungen“. Dipl.-Ing. (FH) Udo Kirchner, der die Tagung organisiert hat, ist Sprecher des Arbeitskreises staatlich anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes (AKSVBP). Der Beratende Ingenieur aus Erkelenz ist zudem auch Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer-Bau NRW.
Ingenieurkammer: Herr Kirchner, mangelt es in deutschen Kindertagesstätten am Brandschutz?
Kirchner: Es gibt zumindest keine einheitlichen Regelungen, die in allen Kitas gleichermaßen gelten, so dass es schwer ist, Planungssicherheit für den Bau von Kindertagesstätten zu erhalten. Hier will unser Arbeitskreis Musterlösungen vorlegen, die auf unseren Erfahrungen als Experten für Brandschutz aus verschiedenen realisierten Objekten und vielen Gesprächen mit Genehmigungsbehörden basieren. Damit wollen wir eine Plattform bieten, um einheitliche Lösungen für einen besseren Brandschutz zu finden.
Ingenieurkammer: Besteht denn aus Ihrer Sicht ein erhöhtes Brandrisiko in Kitas?
Kirchner: Nicht unbedingt eine erhöhtes Risiko, aber natürlich eine verstärkte Sensibilität für das Thema. Dem wollten wir mit unseren Musterlösungen Rechnung tragen.
Ingenieurkammer: Welche Maßnahmen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um den Brandschutz in Kitas zu verbessern?
Kirchner: Die Musterlösungen beschreiben unterschiedliche, jeweils genehmigungsfähige Varianten. Ein Ansatz ist zum Beispiel, Betreuungsräume mit mehr als vier Gruppen oder mit einer Nettogrundfläche von über 500 Quadratmetern durch Trennwände zu unterteilen, die eine Ausbreitung eines Feuers verzögern sollen. Für jeden Gruppenbereich werden zwei voneinander unabhängige und möglichst in entgegengesetzte Richtung verlaufende Rettungswege vorgesehen und die Räume mit Rauchwarnmeldern ausgestattet, die miteinander vernetzt sind. Darüber hinaus sind weitere Ausführungsvarianten beschrieben.
Ingenieurkammer: An wen können Kitas oder deren Träger sich wenden, um weitere Tipps zu dem Thema zu erhalten?
Kirchner: Informationen zu staatlich anerkannten Sachverständigen zur Prüfung des Brandschutzes, die gemäß Paragraf 58 (3) BauO NRW Brandschutzkonzepte erstellen, gibt die Internetseite der Ingenieurkammer-Bau NRW unter: www.ikbaunrw.de/verbraucher/ingenieursuche/
Michael Bosse
Die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen (IK-Bau NRW) ist die berufsständische Selbstverwaltung und Interessenvertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieurinnen und Ingenieure in Nordrhein-Westfalen. Mit mehr als 10.000 Mitgliedern ist sie die mitgliederstärkste Ingenieurkammer in Deutschland.
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