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Hanau, 04. Juli 2013
„Drei starke Partner finden sich“
Kommunale Kliniken Aschaffenburg, Hanau und Wasserlos wollen kooperieren

Die Klinikum Hanau GmbH, das Klinikum Aschaffenburg und das Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos sehen Chancen in der stärkeren und engeren Zusammenarbeit. Die Krankenhausträger begrüßen diese Kooperation  und verabschiedeten am heutigen Dienstag einen „Letter of Intent“. Damit werden die Verantwortlichen beauftragt, ein medizinisches Regionalkonzept weiterzuentwickeln und zukünftige Rahmenbedingungen zu prüfen.

Das Klinikum Aschaffenburg und das Klinikum Hanau sind als Häuser der Schwerpunkt- bzw. der Maximalversorgung in der Lage, das gesamte Spektrum moderner Medizin abzubilden. Das Krankenhaus Alzenau-Wasserlos setzt als Haus der Regelversorgung auf innovative Medizin unter ganzheitlichen Aspekten.

Die Kooperation der drei Krankenhäuser bietet die Möglichkeit, für die Einwohner des Main-Kinzig-Kreises und des Bayerischen Untermains durch 1.600 Krankenhausbetten wohnortnahe Versorgung und Spitzenmedizin miteinander zu vereinen.

Die Krankenhäuser halten bereits jetzt ein breites Spektrum der Grund- und Regelversorgung,  der regionalen Schwerpunktversorgung und auch der Maximalversorgung vor. Dabei ergänzen sich die Häuser optimal durch Spezialleistungen, die wechselseitig in Aschaffenburg oder in Hanau angeboten werden. Im Klinikum Aschaffenburgsind beispielsweise eine Klinik für Neurochirurgie, eine Neuroradiologie und eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vorhanden. Es gibt eine Rhythmologie zur Behandlung von Herzerkrankungen. Dafür weist das Klinikum Hanau eine  HNO- und Hautklinik sowie eine Erwachsenenpsychiatrie auf. In Hanau ebenso angesiedelt sind eine Thoraxchirurgie und eine Pulmologie.Die kleinsten Patienten werden in beiden Kinderkliniken, in den jeweiligen Perinatalzentren Level 1 und den Mutter-Kind-Zentren bestens versorgt. Der gegenseitige fachliche Austausch gewährleistet optimale Qualität.  Das Krankenhaus Alzenau-Wasserlos erweitert mit seinen 150 chirurgischen, internistischen und gynäkologischen Betten sowie durch die Betten der geriatrischen Rehabilitation, die Kapazität der beiden Großkrankenhäuser. Gleichzeitig profitiert es von deren Zuweisungen, da sich in Wasserlos ideale Voraussetzungen finden, um eine elektive Krankenversorgung  patientenorientiert  zu erbringen.

Ein medizinisches Regionalkonzept bietet die Chance, eine überregionale Krankenversorgung aufzubauen unter Beibehaltung der hochwertigen wohnortnahen Patientenversorgung. Dazu werden Arbeitsgruppen aus allen Kliniken Konzepte erarbeiten.

Weitere positive Aspekte kommen hinzu: Während Krankenhäuser in Zukunft verstärkt um qualifizierte Mitarbeiter konkurrieren, entsteht über die Kooperation ein attraktiver Arbeitgeber für Ärzte und Pflegekräfte. Die Entfernung von nur 25 Kilometern erleichtert eine umfassende Ausbildung auf Spitzenniveau.  

Die ökonomischen Ergebnisse der Häuser in den vergangenen Jahren sind angesichts der Rahmenbedingungen als vergleichsweise stabil zu betrachten. Die Krankenhäuser haben bereits den größten Teil der notwendigen baulichen und gerätetechnischen Zukunftsinvestitionen umgesetzt.

Die enge Kooperation der Kliniken stellt die Zukunftsfähigkeit dieser Häuser unter kommunaler Trägerschaft sicher und eröffnet die Möglichkeit, dass die Standorte ihre eigenen Schwerpunkte weiter ausbauen können.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266


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