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Hanau, 24. Juli 2013
Erhöhte Waldbrandgefahr durch Trockenheit
Leiter der Hanauer Feuerwehr ruft zu umsichtigem Verhalten auf

Die anhaltende Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr täglich größer werden. Die Einsatzbilanz der Hanauer Feuerwehr belegt eindrucksvoll das aktuelle Risiko eines Feuers in den Waldgebieten.

Allein am Montag dieser Woche gab es sechs Einsätze wegen Feuer im Waldbereich. Hinter dem Neuwirtshaus stand eine rund 5.000 Quadratmeter große Fläche in Flammen. An der Autobahn 45 zwischen dem Hanauer Kreuz und der Ausfahrt Alzenau brannten rund 1.800 Quadratmeter. Drei kleinere Brände gab es in Großauheim im Bereich „Alter Kahler Weg“ und ein weiteres Feuer erforderte im Bereich der Hohen Tanne den Einsatz von Wehrleuten.

Wie der Leiter des Brandschutzamtes, Peter Hack, sagte, waren dabei an diesem Tag rund 160 Hanauer Einsatzkräfte aktiv, um die Brände zu löschen. Unterstützt wurden sie von zwei Einsätzkräften aus Langenselbold und deren Tanklöschfahrzeug sowie von zwei Mitarbeitern des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service samt zwei Wassertankfahrzeugen. Das Deutsche Rote Kreuz Hanau und Großauheim war mit insgesamt 10 Personen im Einsatz, die die Wehrleute mit Kaltgetränken und einem Imbiss versorgt haben.

Die aktuellen Ereignisse nimmt der Leiter des Hanauer Brandschutzamtes jedoch auch zum Anlass, die Bevölkerung noch einmal darauf hinzuweisen, dass die hohen Temperaturen in Verbindung mit ausbleibenden Niederschlägen zu einem vielfach unterschätzten Gefahrenpotenzial führt. Darüber dürfe auch die Tatsache, dass sich die Pflanzen noch in vollem Grün präsentieren, nicht hinweg täuschen. „Eine erhöhte Umsicht um Umgang mit Feuer in Waldbereichen ist dringend geboten.“

Hack ruft die Hanauerinnen und Hanauer dazu auf, bei Freizeitaktivitäten in der freien Natur streng darauf zu achten, dass an den ausgewiesenen Grillplätzen kein Funkenflug entsteht. Auch sollte beim Verlassen der Plätze besonders sorgsam darauf geachtet werden, dass das Feuer gelöscht ist. „An anderen Plätzen ist das Entfachen von Feuer ohnehin verboten“, mahnt der Chef der Hanauer Feuerwehr und erinnert auch an das Rauchverbot im Wald. Ein vielfach unterschätztes Risiko geht nach seinen Worten von zurückgelassenen Flaschen oder Scherben aus, die in der Sonne wie Brenngläser wirken können. An Waldbesucher richtet er die Bitte, darauf zu achten, dass Zufahrtswege nicht mit Fahrzeugen blockiert und Autos nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929


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