OB: Bürger sollen stärker online für S-Bahn abstimmen
Hanauer Magistrat und IHK werben für www.pendler-glueck.de
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat anlässlich des Besuchs der örtlichen IHK-Spitze mit Präsident Dr. Norbert Reichhold und Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde beim Magistrat dazu aufgerufen, die von der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern auf den Weg gebrachte Online-Petition für eine Nordmainische S-Bahn „mit Nachdruck“ zu unterstützen. „Bisher nicht einmal 3000 Stimmen für dieses wichtige Infrastrukturprojekt sind zu wenig“, findet er. Zugleich lobte er das „kreative Engagement“ der IHK für den Bau der Nordmainischen S-Bahn, wozu die Petitionsplattform www.pendler-glueck.de gehöre.
Hanau richte seine Stadtentwicklung in der westlichen Innenstadt voll auf die S 7 mit dem Halt Westbahnhof aus, hob der OB hervor. Die Umgebung des Westbahnhofs sei bereits städtebaulich aufgewertet – und dieser Prozess gehe weiter, wie der momentane Bau des Kanaltor-Kreisels mit ÖPNV-Verknüpfungspunkt und des Ärzte- und Dienstleistungszentrums Gloria-Palais zeige. Das Einkaufszentrum Postcarré und das Kinopolis bestünden bereits.
Dr. Reichhold betonte, die Nordmainische S-Bahn sei für die wirtschaftliche Entwicklung des östlichen Rhein-Main-Gebiets „ein überaus wichtiges Infrastrukturprojekt“.
OB Kaminsky hob hervor, dass die Stadt Hanau anteilig Geld für den S 7-Bau im Etat eingeplant habe, und für die nötigen Brückenbauwerke in der Brüder-Grimm-Stadt sei längst Baurecht geschaffen. Kaminsky und Dr. Reichhold warnten: Ein Gemeinwesen, das nicht mehr in ökologisch und ökonomisch bedeutsame Verkehrsinfrastruktur wie die Nordmainische S-Bahn investiere, „das sägt am Ast, der Wohlstand heißt.“
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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