09. September 2013.
Der Landkreis Leer will die Fertigstellung des Traditionsdampfers „Prinz Heinrich“ mit einem einmaligen Zuschuss von 50.000 Euro unterstützen. Diesem Vorschlag von Landrat Bernhard Bramlage ist der Kreisausschuss am vergangenen Freitag gefolgt. Der Kreis macht die Auszahlung aber davon abhängig, dass die Stadt Leer und die Sparkasse LeerWittmund sich ebenfalls mit einem Zuschuss von je 50.000 Euro beteiligen. Landrat Bramlage hofft darum, dass das zuständige Gremium der Stadt ebenfalls nun eine positive Entscheidung trifft. Denn nur wenn die Finanzierung insgesamt steht, können auch Bundes- und Landesmittel fließen.
Wie Bramlage dazu erläutert, hat der Verein „Prinz Heinrich“ bereits 2005 mit der grundlegenden Restaurierung des Schiffes begonnen. Seit dem wurden mehr als eine halbe Million Euro an Spenden, Mitgliederbeiträgen sowie Sach- und Dienstleistungen eingebracht. Um die noch fehlenden mindestens 700.000 Euro zusammenzubekommen, hatten Stadt und Landkreis in diesem Jahr eine Geberkonferenz veranstaltet. Potenzielle Spender machten ihre finanzielle Unterstützung zum Teil von einer vollständigen Restfinanzierung abhängig. Unter dieser Voraussetzung stehen auch 130.000 Euro vom Bund und 20.000 Euro Landesmittel in Aussicht.
„Angesichts des Baufortschritts und der Spenden, die bisher in die Restaurierung der „Prinz Heinrich“ geflossen sind, wäre es nicht hinnehmbar, wenn dem Verein, der jahrelang auch auf politischer Ebene in seiner Arbeit bestätigt wurde, in der Phase der Endausstattung die Unterstützung versagt würde“, hatte Landrat Bramlage in seiner Vorlage gegenüber dem Kreisausschuss vertreten. Bramlage führt dazu in einer Pressemitteilung aus: „In einer durch die Maritime Wirtschaft so stark geprägten Region sollte es möglich sein, durch eine gemeinsame Aktion die Fertigstellung des Traditionsdampfers zu schultern“. Allerdings: Die Gewährung des Investitionszuschusses wird auch mit dem Hinweis verbunden, dass eine finanzielle Unterstützung für den laufenden Betrieb nicht vom Landkreis zu erwarten ist.
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