(Wirtschaftsförderung/WFL)Fünf Leverkusener Unternehmen sind dem Aufruf der IHK Köln – Zweigstelle Leverkusen, der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, den Unternehmerverbänden Rhein-Wupper und der
Wirtschaftsförderung Leverkusen gefolgt: Gemeinsam mit ihren
Auszubildenden haben sie eigene Seifenkisten (um-) gebaut und im Rahmen des Smidt-Seifenkistencups 2013 auf gewerbliche
Ausbildung aufmerksam gemacht.
Die Teilnahme am Smidt-Seifenkistencup am vergangenen Samstag, den 7. September 2013, war auch für Leverkusener Unternehmen interessant. In diesem Jahr hatten die IHK Köln – Zweigstelle Leverkusen/Rhein-Berg, die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, die Unternehmerverbände Rhein-Wupper und die Wirtschaftsförderung
Leverkusen vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels
ansässige Betriebe aufgerufen, mit ihren Auszubildenden an den Start
zu gehen.
Mit Erfolg: Die Spedition Niesen, die Brasserie Fück, die Elektro Kremer
GmbH, die Goldschmiede in Schlebusch und das Wuppermann
Bildungswerk widmeten sich in den Wochen vor dem großen Rennen
mit ihren Nachwuchskräften dem Thema Seifenkiste. Durch den Bau
von eigenen bzw. die Aufbereitung von schon vorhandenen
Renngeräten wurde nicht nur der Teamgedanke gefördert und die
Bindung zum Ausbildungsbetrieb gestärkt. Darüber hinaus konnten
Firmen die Teilnahme als Plattform nutzen, sich als Ausbildungsbetrieb
vorzustellen und ein tolles Projekt mit ihren Auszubildenden zu
gestalten. Besonders fleißig waren die Azubis der Spedition Niesen,
die im Team mit weiteren Mitarbeitern gleich drei Kisten gebaut haben.
Nach der teils intensiven Vorbereitung war das Rennen vor über 6.000
Zuschauern und im Feld der 58 Starter der krönende Abschluss. In der
Kategorie „Freestyle“ fuhr Florian Kipar im Niesen-Boliden auf Platz
fünf, Stefan Groth in der Seifenkiste von Elektro Kremer wurde 13. und
Michael Heinisch in „Fück’s Kiste“ belegte Rang 18.
Klaus Niesen, Geschäftsführer der Spedition Peter Niesen GmbH: „Für
unsere Auszubildenden versprechen wir uns eine Stärkung des Wir-
Gefühls und der Motivation. Die Seifenkisten für das Rennen werden in
unseren Werkstätten gebaut, so dass die Mitarbeiter eine positive
Bindung zum Unternehmen und zur Region Leverkusen aufbauen
können.“
„Wir haben uns sehr gefreut, mit unseren Auszubildenden am
Seifenkistencup 2013 teilnehmen zu können. Dies war für uns auch
ein Event, bei dem wir nochmal deutlich machen konnten, wie
spannend und attraktiv technische Ausbildungsberufe sind. Gerade
auch in diesen Berufen haben wir gegenwärtig eine ausgezeichnete
Arbeitsmarktsituation und darüber hinaus hervorragende Fort- und
Weiterbildungsmöglichkeiten, die den jungen Menschen
unterschiedliche Karrierechancen eröffnen“, sagte Joachim Pfingst,
Geschäftsführer der Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH.
Bettina Heinisch, Inhaberin der Brasserie Fück: „Die Brasserie Fück
und sein Auszubildender begeistern sich für das Seifenkistenrennen,
um das besondere Teamverhalten in den gastronomischen Betrieben
in den Vordergrund zu stellen. Außerdem bietet eine solche
Beteiligung für unseren Auszubildenden eine Möglichkeit, andere
spannende Seiten des Berufsbildes Koch kennenzulernen. Denn zum
Gelingen von großen Events und Veranstaltungen gehört meistens
auch die Beteiligung der Küche in Form von Catering.“
Klaus-Peter Bützler, Geschäftsführer Elektro Kremer GmbH: „Unser
Auszubildender arbeitet hervorragend in unserem Betrieb mit. Die
Teilnahme am Seifenkistenrennen war für uns eine Gelegenheit, auch
mal abseits des Alltags unsere Anerkennung zu zeigen. Denn die
Auszubildenden sind es, die einmal für die Leistungsfähigkeit der
Unternehmen stehen. Und nach dem Schulabschluss ist eine solide
handwerkliche Ausbildung eine hervorragende Alternative.“
Hubert Kierdorf, Inhaber von „Die Goldschmiede“ in Schlebusch: „Als
alteingesessenes Schlebuscher Unternehmen beteiligen wir uns gerne
beim Seifenkistenrennen in Edelrath. Kunsthandwerk ist bei uns
Familientradition, und dank einer fundierten Ausbildung können wir
unsere Handwerkskunst immer wieder weiter geben und jungen
Menschen eine interessante Perspektive geben. Darauf sind wir sehr
stolz.“
In diesem Jahr stehen in den einheimischen Betrieben noch
Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die gewerbliche Ausbildung ist ein
solides Fundament für den Berufseinstieg und auch eine interessante
Alternative zu einem Studium.
Über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Industrie und
Handwerk informieren die Industrie- und Handelskammer sowie die
Kreishandwerkerschaft Bergisches Land auf ihren Internetseiten.
Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde