Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 27. September 2013

OB Dr. Lutz Trümper übergibt Berufsbildende Schule „Eike von Repgow“

Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen

Ottostadt Magdeburg.

 

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute gemeinsam mit Bauleuten sowie Schülern und Lehrern die Berufsbildende Schule „Eike von Repgow“ nach erfolgter Sanierung wiedereröffnet. In die Sanierung des Altbaus wurden insgesamt rund 2,7 Mio. Euro investiert.

 

"Ich freue mich, dass die Europäische Union und das Land Sachsen-Anhalt die Sanierung dieses Schulstandortes mit einer maßgeblichen Summe unterstützt haben", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der heutigen Wiedereröffnung. „Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen stehen den Schülern und Lehrern hier jetzt gute Unterrichtsbedingungen zur Verfügung. Damit leisten EU, Land und Landeshauptstadt einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen Ausbildung und Entwicklung junger Menschen in Magdeburg.“

 

Der Schwerpunkt der Sanierung lag bei den energetischen Maßnahmen, wie die Dachsanierung einschließlich Wärmedämmung, die Dämmung der Fassade mit Wärmedämmverbundsystem sowie die Erneuerung aller Fenster. Neben der Sanierung der Unterrichts- und Verwaltungsräume wurden die Sanitäranlagen komplett erneuert, zusätzlich wurde ein weiteres Behinderten-WC eingebaut.

 

Darüber hinaus wurde die Heizungsanlage erneuert, wobei die alten Gussheizkörper wiederverwendet werden konnten. Bei der Elektroinstallation mussten die Gebäudehauptverteilung und das komplette Leitungsnetz modernisiert werden. Die bereits vor der Sanierung erneuerten Elektroinstallationen, Beleuchtungen, Sicherheitsbeleuchtungen sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in den Verkehrswegen konnten weiter verwendet werden.

 

Das Datennetz wurde zudem auf den neuesten Standard gebracht und die Datenschränke in einem neuen Serverraum untergebracht. Außerdem wurde neues Mobiliar angeschafft und einige Unterrichtsräume mit modernsten Whiteboard-Tafeln ausgestattet. Im Außenbereich wurden die Haupteingänge saniert, und der Keller erhielt eine Abdichtung und Wärmedämmung. In diesem Zuge wurde auch der Lichtgraben vor den Unterrichtsräumen im Kellergeschoss auf der Ostseite saniert.

 

In die Sanierung der Berufsbildenden Schule „Eike von Repgow“ wurden rund 2,7 Mio. Euro investiert. Mit etwa 2,2 Mio. Euro stammt der größte Teil der Summe aus dem Förderprogramm „Sanierung von Schulen im Rahmen der EU-Schulbauförderung EFRE“ der Europäischen Union.

 

Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wurde der Altbau des Gesamtkomplexes saniert. Mit der Wiederaufnahme des Unterrichts im Altbau wird der ehemalige Standort der BBS I im Lorenzweg aufgegeben.

 

Die Sanierungsmaßnahmen an der Berufsbildenden Schule „Eike von Repgow“ wurden innerhalb von zwölf Monaten durch ca. 30 Firmen und Planern realisiert, die überwiegend aus Magdeburg und der Region kommen.

 

Die Berufsbildende Schule „Eike von Repgow“ Schule steht in der Tradition der Handelsschule von 1778, einer der ersten Berufsschulen in Deutschland. Sie wurde 1991 gegründet aus der Kommunalen Berufsschule (KBS) I für Kaufmännische Berufe, der KBS II für Schreibtechnik und der Betriebsberufsschule (BBS) der HO. Die Namengebung BbS „Eike von Repgow“ erfolgte 2006.

 

Die Schwerpunkte der Schule liegen in der Ausbildung in Wirtschafts- und Verwaltungsberufen zur Fachkraft und Vorbereitung der Schüler auf die Kammerprüfung und den späteren Beruf. Die Schule unterhält eine enge Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben und strebt an, Europaschule zu werden.




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