Region Kassel. „Demenz – was nun?“ – diese Frage müssen sich immer mehr Menschen stellen: Demenz ist ein großes Krankheitsrisiko unserer Zeit. Vor allem bei älteren Menschen taucht dieses heimtückische Krankheitsbild verstärkt auf. Die Partnerin, der Partner, die Eltern oder langjährige Freunde werden zusehends hilfloser. Demenzielle Erkrankungen – allen voran Alzheimer – sind nicht nur für die Kranken selbst eine große Belastung, sondern auch für das gesamte Umfeld.
„Wie kann ich helfen?“ und „Wo kann ich Hilfe bekommen?“ sind zwei typische Fragen, die immer wieder auftauchen. Daher haben die Stadt Kassel, der Landkreis Kassel sowie das Diakonische Werk Kassel zusammen einen benutzerfreundlichen Ratgeber erstellt, dessen neueste Ausgabe gerade in der 2. Auflage erschienen ist.
„Auf den knapp 20 Seiten erhalten die Angehörigen der Betroffenen ein umfassendes Informationsangebot“, stellt die Vizelandrätin des Landkreises Kassel Susanne Selbert den hohen praktischen Wert der Broschüre heraus. Die Broschüre biete eine erste Orientierung in der neuen Situation an und erleichtere die Suche nach den gewünschten Hilfen und Informationen.
Die Themen dieser Informationsschrift reichen von „Demenz und Vergesslichkeit“ über „Diagnosestellung“ und „Leben mit Demenz“ bis hin zu den „Finanzierungs- und rechtlichen Fragen“. Sie enthält zudem eine Übersicht über Ansprechpartner und Adressen für die Bereiche Beratung, Unterstützung und Wohnen.
„Wir freuen uns, dass es von neuem gelungen ist, eine gemeinsame Veröffentlichung herauszugeben, in der alle Angebote unserer Region gebündelt sind“, betont Kassels Stadtkämmerer und Sozialdezernent Dr. Jürgen Barthel.
Barbara Koblitz vom Diakonischen Werk Kassel hebt hervor, dass „die dargestellten Angebote von Fachleuten und engagierten Bürgern dafür sorgen, dass Menschen mit Demenz ein Leben in Geborgenheit und Selbstbestimmung führen können“.
Hintergrund:
Die kostenlose Broschüre „Demenz – was nun? Ein Wegweiser für Erkrankte und Angehörige in Stadt und Landkreis Kassel“ ist bei folgenden Stellen erhältlich:
BARKE Weserregion
Mündener Str. 9–13, 34385 Bad Karlshafen, Telefon: 05672/ 181-633 und -652
Beratungsstelle Pflege
Rembrandtstr. 6, 34225 Baunatal, Telefon: 0561/ 4916143
Zentrum für Demenz im AltenBeratungsCentrum (ABC)
Bahnhofstr. 26, 34369 Hofgeismar, Telefon: 05671/ 925116 und -117
Beratungsstelle „Älter werden“
Rathaus, Zimmer K 304 und Zimmer K 305 (Flügel Karlstraße), Telefon: 0561/ 787-5636
Pflegestützpunkt Stadt Kassel
Rathaus, Zimmer K 301 und Zimmer K 302 (Flügel Karlstraße), Telefon: 0561/ 787-5630
Pflegestützpunkt Landkreis Kassel
Rainer-Dierichs-Platz 1/ Kulturbahnhof Südflügel, Telefon: 0561/ 1003-1371 und -1399
Landkreis Kassel, Altenhilfeplanung
Rainer-Dierichs-Platz 1/ Kulturbahnhof Südflügel, Telefon: 0561/ 1003-1405
Diakonisches Werk Kassel
Hermannstr. 6, 34117 Kassel, Telefon: 0561/ 71288-0
Zentrum für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen (ZEDA)
Hafenstraße 17, 34125 Kassel, Telefon: 0561/ 21414
Beratungsstelle für Ältere Kaufungen
Sophie-Henschel-Weg 2, 34260 Kaufungen, Telefon: 05605/ 945-111
Demenzstelle BARKE
Sophie-Henschel-Weg 2, 34260 Kaufungen, Telefon: 05605/ 945320
Sozialstation Niestetal
Ysenburgstr. 18 A, 34266 Niestetal, Telefon: 0561/ 522739
Sozialstation Vellmar
Aßbachstraße 3, 34246 Vellmar, Telefon: 0561/ 9823023
Diakoniezentrum Wolfhagen/ „Zeitlos“
Schützeberger Str. 12, 34466 Wolfhagen, Telefon: 05692/ 991446 und 992862
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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