Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 30. Oktober 2013

OB Dr. Lutz Trümper überreicht Dr. Wolf Hobohm den „Ehrenring der Landeshauptstadt Magdeburg“

Am Sonntag im Gesellschaftshaus/Karten an der Tageskasse

Am kommenden Sonntag wird Dr. Wolf Hobohm im Rahmen der 517. Telemann-Sonntagsmusiken mit dem „Ehrenring der Landeshauptstadt Magdeburg“ ausgezeichnet. Der Musikwissenschaftler erhält den Ring in Würdigung seines langjährigen Wirkens um die Pflege und Erforschung der Werke von Georg Philipp Telemann. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper wird die Ehrung um 11.00 Uhr im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses vornehmen. Karten für die Veranstaltung gibt es noch an der Tageskasse.

 

Nach der Ehrung trägt sich Dr. Wolf Hobohm in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg ein. Im Anschluss spielt das französische Ensemble „Le Concert Lorrain“ zwei „Pariser Quartette“ Georg Philipp Telemanns und Kammermusik von Georg Friedrich Händel. Das Konzert ist die 517. Auflage der Sonntagsmusiken des Zentrums für Telemann-Pflege und –Forschung.

 

Die Ehrenringvergabe ist in der Ehrenbürgersatzung festgeschrieben. Danach erhalten Persönlichkeiten den Ehrenring, die sich insbesondere auf politischen, kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder sozialen Gebieten um die Stadt verdient gemacht haben. Am Tag der Auszeichnung erhalten die Personen laut Satzungen eine Ehrenurkunde sowie den „Ehrenring der Landeshauptstadt Magdeburg“. Außerdem werden die Ehrenringträgerinnen und Ehrenringträger fortan zu besonderen Veranstaltungen der Landeshauptstadt eingeladen.

 

Neben Konrad Mieth (1996), Dieter Steinecke (2001), Dr. Susanne Kornemann-Weber (2001), Hans Schuster (2003), Werner Kaleschky (2006) und Bernhard Czogalla (2007) ist Dr. Wolf Hobohm die siebente Persönlichkeit, die den Ehrenring in Empfang nehmen darf.

 

Wolf Hobohm wurde am 8. Januar 1938 in Nordgermersleben (Kreis Haldensleben) geboren. Er studierte von 1956 bis 1960 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Nach einer kurzen Anstellung an der Volksmusikschule Salzwedel wechselte er 1961 an die Musikschule Magdeburg und unterrichtete vor allem in den Fächern Klavier, Kammermusik und Orchester. Bereits ein Jahr darauf führte ihn ein externes musikwissenschaftliches Studium an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das er 1968 erfolgreich beendete. In dieser Zeit heiratet er auch seine Frau Ursula.

 

Magdeburg richtete am 1. März 1969 ein Sekretariat des Arbeitskreises „Georg Philipp Telemann“ an der Telemann-Musikschule ein. Bis 1973 übernahm Hobohm die Tätigkeit als Sekretär des Kreises und reduzierte deshalb seine Unterrichtstätigkeit an der Musikschule.

 

Von 1978 bis 1984 war Hobohm wissenschaftlicher Mitarbeiter des inzwischen zu einer Abteilung der Telemann-Musikschule erweiterten Zentrums für Telemann-Pflege und –Forschung. In diesem Zeitraum füllte er weiterhin eine halbe Stelle als Musikerzieher an der Telemann-Musikschule aus. Seine Promotion zum Thema „Beiträge zur Musikgeschichte Magdeburgs im 19. Jahrhundert“ schloss der Musikwissenschaftler 1982 mit dem Prädikat „magna cum laude“ ab.

 

Wolf Hobohm wurde am 1. Januar 1985 Leiter des Zentrums für Telemann-Pflege und –Forschung und blieb es bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben im Jahr 2003.

 

Neben zahlreichen Publikationen ist Dr. Hobohm Mitbegründer verschiedenster Initiativen. Dazu gehören unter anderem die Gründung der „Magdeburgischen Gesellschaft von 1990 zur Förderung der Künste, Wissenschaften und Gewerbe e. V.“, des „Landesmusikrates Sachsen-Anhalt“, der „Telemann-Gesellschaft e.V.“ (Internationale Gesellschaft), des „Musikrates der Landeshauptstadt Magdeburg e. V.“ sowie der „Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen". 2003 erhielt er außerdem den Georg-Philipp-Telemann-Preis. Seit 2012 ist er Ehrenmitglied der Internationalen Telemann-Gesellschaft Magdeburg.




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