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Hanau, 07. November 2013
Rückkehr zur FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region
- Hanau nimmt Kündigung bei Standortmarketing-Gesellschaft zurück

Hanau wird die Kündigung der Mitgliedschaft bei der „FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region“ (FRM GmbH) zurücknehmen. Das besagt eine Stadtverordnetenvorlage, die der Magistrat bereits abgesegnet hat und über die das Parlament am Montag, 11. November, abstimmen wird.

Erst im Januar 2013 hatte die Stadt erklärt, dass man die Standortmarketing-Gesellschaft nach acht Jahren Mitgliedschaft zum Jahresende verlassen wolle und fristgerecht die Kündigung eingereicht habe. Auslöser war der Rückzug des Landes Hessen aus der Gesellschaft und damit vom gemeinsamen Marketing, der Mitte Dezember 2012 bekanntgegeben worden war. Auch der Main-Kinzig-Kreis, sowie Wiesbaden und Offenbach hatten damals ihre Mitgliedschaft gekündigt. Eine Auflösung der FRM GmbH stand zur Debatte. Oberbürgermeister Claus Kaminsky sah die Schlagkraft der Standortmarketinggesellschaft so nachhaltig geschwächt, dass ein Verbleiben für die Stadt Hanau für ihn kein Sinn machte. „Gerade in Zeiten knapper Mittel ist es wichtiger denn je, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. Eine gute und sinnvoll strukturierte Zusammenarbeit, der eine echte Bündelung der Kräfte gelingt und die damit echte Synergieeffekte erzielen kann, ist jedoch überaus erstrebenswert“, kommentierte der OB damals die Entscheidung.

Aufgrund der aktuellen positiven Entwicklungen in der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing oft the Region sieht Kaminsky jedoch Anlass die Kündigung zurückzunehmen. „Eine Vielzahl von wesentlichen Veränderungen wurden unter dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Peter Feldmann, und unter Einbindung der Gesellschafter auf den Weg gebracht. Diese, sowie die neue Leitung und das neu erarbeitete Konzept haben mich und die anderen Magistratsmitglieder überzeugt.“ Einigkeit unter allen Gesellschaftern bestehe jetzt darüber, dass die Aktivitäten der FrankfurtRheinMain GmbH stärker auf konkrete Unternehmensansiedlungen konzentriert werden. Fokus solle unter anderem auch auf die Anbahnung von ausländischen Ansiedlungen liegen. Auch die Zusammenarbeit in der Region solle zukünftig transparenter und intensiver gestaltet werden.

„Die Stadt Frankfurt, Darmstadt sowie eine Reihe südhessischer Landkreise haben sich eindeutig zur Weiterführung und Stärkung der FRM GmbH ausgesprochen. Die zum Zeitpunkt des Austritts der Stadt Hanau diskutierte Auflösung der Gesellschaft hat sich somit erledigt“, erläutert der OB. Darüber hinaus hätten sowohl der Main-Kinzig-Kreis, als auch die Stadt Wiesbaden die Rücknahme ihrer Kündigung in Aussicht gestellt, mit weiteren Städten würden Gespräche über einen Beitritt geführt. Auch die Hessenagentur habe zugesagt sich auch in Zukunft an der Finanzierung von Projekten zu beteiligen.

„Mit unserer Kündigung haben wir ein Signal gesetzt, dass sich in der Standortmarketing-Gesellschaft etwas tun muss. Die Gesellschafter und die Geschäftsführung der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region haben sich auf den Weg gemacht die Gesellschaft effizienter und ergebnisorientierter auszurichten und weiterzuführen“ , so Kaminsky. „Unter diesen Umständen kann ich die Rücknahme der Kündigung guten Gewissens unterstützen.“ Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Aufsichtsratsvorsitzender der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region, begrüßt die Hanauer Entscheidung. „Um im weltweiten Standortwettbewerb bestehen zu können und von internationalen Investoren wahrgenommen zu werden, muss FrankfurtRheinMain als Gesamtregion auftreten. Ich freue mich daher sehr, dass eine wirtschaftlich bedeutende Stadt wie Hanau auch weiterhin Gesellschafter der FRM GmbH bleibt. So wächst die Region noch stärker zusammen. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sind.“

Die Stadt Hanau ist an der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region mit einem Anteil von einem Prozent (2.500 Euro) am Stammkapital beteiligt. Die Mitgliedschaft kostet jährlich 40.000 Euro. Zeitgleich mit der Rücknahme der Kündigung bei der FRM GmbH, kündigt die Stadt Hanau die seit November 2009 bestehende der Mitgliedschaft beim Verein Wirtschaftsinitiative Frankfurt Rhein-Main e.V. zum 31.12.2014. Dadurch wird der jährliche Etat zukünftig um 20.000 Euro entlastet. Mit Blick auf die notwendige Haushaltskonsolidierung im Zusammenhang mit der Beteiligung am Entschuldungsfonds habe man sich entschlossen die Mitgliedschaften auf Redundanzen zu überprüfen und entsprechend zu reduzieren, erläutert Kaminsky. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit der FrankfurtRheinMain GmbH international Marketing oft the Region auf das richtige Pferd setzten!“

 

 



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664


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