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Hanau, 12. Dezember 2013
OB Kaminsky sichert Großkrotzenburg Unterstützung zu
- Hoffnung auf Love Family Park in Hanau noch nicht aufgegeben

„Wir wollen den Love Family Park in Hanau, aber wenn wir ihn nicht haben können, dann unterstützen wir natürlich den Verbleib des Musikfestivals in der Region.“  So kommentiert Oberbürgermeister Claus Kaminsky Pressemeldungen, dass sich der Veranstalter Cosmopop aktuell im Gespräch mit der Gemeinde Großkrotzenburg befinde und prüfe, ob das Festival auf dem Gelände des Strandseebads stattfinden kann.

Im November hatte Staatsministerin Lucia Puttrich vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in einem Schreiben an die Stadt Hanau die Veranstaltung Love Family Park auf den Mainwiesen in Hanau aus Gründen des Umweltschutzes untersagt. Stadt und Veranstalter reagierten mit Unverständnis und großer Enttäuschung.

„Ich bedauere diese Entscheidung sehr und halte sie für voreilig und unüberlegt“, so der OB. Doch habe man in Hanau die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die offizielle Petition an den Hessischen Landtag sowie die von mehr als 7000 Menschen unterzeichnete Online-Resolution der Bürgerinitiative „Save the Park“ in Wiesbaden Wirkung zeigen wird. „Vielleicht gelingt es uns so doch noch einen politischen Entscheidungsprozess in Wiesbaden anzustoßen, der die Interessen der jungen Generation mit einbezieht“, so der OB.

In der Zwischenzeit hat Veranstalter Cosmopop jedoch keine Wahl, als sich nach einem alternativen Standtort umzusehen. „Natürlich wollen wir am liebsten wieder nach Hanau. Hier ist seit 1996 die Heimat des Love Family Parks. Doch leider sind die Aussichten schlecht!“, sagt  Robin Ebinger vom Veranstalter Cosmopop. Mehrere Alternativstandorte - auch außerhalb von Hessen - würden derzeit geprüft. Auch das Strandbad in Großkrotzenburg sei noch im Rennen. „Der Love Family Park 2014 wird auf jeden Fall stattfinden!“, versichert Ebinger.

„Sollte das Festival im kommenden Sommer tatsächlich nach Großkrotzenburg gehen, dann kann unsere Nachbargemeinde auf uns zählen“, sagt Kaminsky. „Ich habe Bürgermeister Friedhelm Engel angerufen, um ihm unsere Unterstützung persönlich zuzusichern.“ In den vergangenen 17 Jahren habe man in Hanau eine Menge wertvolle Erfahrungen sammeln können, was die Logistik und Sicherheit rund um den Love Family Park betreffe. Im Falle eines Falles werde man dieses Wissen natürlich mit den Nachbarn teilen. „ Wenn wir den Love Family Park nicht nach Hanau holen können, dann hoffen wir, dass er zumindest in der Region verbleibt!“, sagte der OB abschließend.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664


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