| Pressemitteilung vom19. Dezember 2013 |
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Schmidt: „Schwarz-Grün entscheidet gegen die Menschen an der Oberweser“ Landkreis Kassel. Auf keinerlei Verständnis stoßen die Formulierungen des Schwarz-Grünen-Koalitionsvertrages zur Salzeinleitung in die Weser beim Kasseler Landrat Uwe Schmidt. „Die beiden Koalitionäre haben sich auf die Seite der Interessen eines Unternehmens geschlagen und agieren gegen die Menschen und die Natur an der Oberweser“, stellt Schmidt verärgert fest. Die Oberweserpipeline offiziell in die Koalitionsvereinbarung aufzunehmen, „hat nichts mit irgendeiner Beschlusslage des Runden Tisches zu tun“, so der Landrat weiter. Sie widerspricht auch allen Vereinbarungen zum Gewässerschutz und zur Wasserrahmenrichtlinie.
Der Titel des Koalitionsvertrages „Verlässlich gestalten – Perspektiven eröffnen“ müsse vor diesem Hintergrund für die Menschen im Hofgeismarer Land wie „Hohn klingen“, kritisiert Schmidt. Alternative Ansätze wie den technischen Umweltschutz, der auch am Runden Tisch diskutiert worden ist, nicht in den Vertragstext aufzunehmen, sei vollkommen unverständlich. Schmidt: „Alternative Lösungen scheinen für Bündnis 90/Die Grünen keine Rolle mehr zu spielen“.
„Die Pläne für eine Oberweserpipeline und den damit verbundenen Salzsee stoßen auch weiterhin auf die Ablehnung des Landkreises und der betroffenen Kommunen – wie werden mit allen Mitteln gegen diesen Unsinn kämpfen“, kündigt Schmidt energischen Widerstand aus dem Landkreis Kassel an. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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