Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 09. Januar 2014

Die Trauernde Magdeburg

Dia-Vorträge im IBA-Shop.

Ottostadt Magdeburg.

 

Am 16. Januar startet im IBA-Shop in der Regierungsstraße 37, eine 5-teilige DIA-Vortragsreihe von und mit dem Magdeburger Buchautor Hans-Joachim Krenzke. Die Streifzüge per Dia bringen zutage, was sagenhafte Begebenheiten berichten, welche Persönlichkeiten das Stadtgeschehen beeinflussten, aber es werden auch Metropolen und Regionen vorgestellt, am 27. März z.B. der Wörlitzer Park. Der Eintritt ist frei.

 

 

Donnerstag, 16. Januar 2014, 18.00 Uhr

DIE TRAUERNDE MAGDEBURG

Die bronzene Frauengestalt mit dem Witwenschleier um das Haupt, mit dem Schwert in der Hand und mit dem zu Boden gerichteten Blick symbolisiert die Zerstörung Magdeburgs während des Dreißigjährigen Krieges. Die Figur wurde im heutigen Kulturhistorischen Museum aufgestellt. Später fand sie ihren Platz in der Johanniskirche. Als Magdeburgs Altstadt in der Nacht des 16. Januar 1945 abermals in Schutt und Asche fiel, überlebte die „Trauernde Magdeburg“ im ausgebombten Gotteshaus. So wurde sie abermals zum Symbol für den Untergang der Elbestadt.

 

Der Buchautor Hans-Joachim Krenzke erinnert mittels Diavortrag an letztere schicksalhafte Stunden. Der Fotospaziergang führt zunächst durch die Elbestadt, wie sie sich Ende der 1930er Jahre infolge des Wirtschaftsbooms der anlaufenden Kriegsproduktion präsentierte. Die Einwohnerzahl stieg auf 350.000. Der Breite Weg verwandelte sich in einen flimmernden Großstadtboulevard. Doch die Lichter erloschen wenige Monate nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, ein knappes Jahr später fielen erste Bomben.

 

 

Donnerstag, 13. Februar 2014, 18.00 Uhr

WORPSWEDE- 125 Jahre Weltdorf im Teufelsmoor

Worpswede, das nördlich von Bremen gelegene Moordorf, wurde vor 125 Jahren von den Malern Fritz Mackensen und Otto Modersohn zum Ort künstlerischen Schaffens bestimmt. Ihnen schlossen sich Hans am Ende, Fritz Overbeck, Carl Vinnen und Heinrich Vogeler an.

Auf der „Internationalen Kunstausstellung“ zu München 1895 gelang den Worpswedern, die einzig die Natur zu ihrer Lehrmeisterin erhoben hatten, der Durchbruch. Der erste Ruhm bewirkte, dass junge Frauen ins Teufelsmoor zogen. Und es kam dazu, dass auch Paula Becker, Clara Westhoff, Hermine Rothe sowie Ottilie Reylaender Gefallen an dem Landstrich fanden, wo zahlreiche Wasserläufe die Wiesen zerteilen, Birken die Wege säumen und sich der Himmel oft mit imposanten Wolken ziert.

Als Heinrich Vogeler sein Domizil, den Barkenhoff, in „ein verschlungenes Paradies“ verwandelt hatte, ließen sich von diesem Traumgarten die Schriftsteller Rainer Maria Rilke, Carl Hauptmann, Karl Jacob Hirsch und die Tänzerin Charlotte Bara inspirieren. Zudem hinterließ Bernhard Hoetger, der Schöpfer des Darmstädter Platanenhains, in Worpswede seine zweite Natur-Kunst-Visitenkarte. Am Hang des Weyerberges errichtete er ein expressionistisches Architekturensemble, das den Betrachter bis zum heutigen Tag fasziniert.

 

 

 

Die Termine der folgenden DIA-Vorträge schon mal zum Vormerken:

 

Donnerstag, 27. März 2014

DAS PARADIES AN DER ELBE - Zu Besuch im Dessau-Wörlitzer Gartenreich

 

 

Donnerstag, 26. Juni 2014

SAGEN UND MÄRCHEN AUS SACHSEN-ANHALT

 

 

Donnerstag, 25. September 2014

BERLIN - Von der Mauerstadt zur Hauptstadt




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