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Hanau, 20. Januar 2014
Gute Aussichten für die Zukunft des Brückenkopfs
- Nachbar, Vermieter, Betreiber, Imissionsschutzbehörde und Stadt einigen sich auf Lösungsvorschlag

„Es sieht gut aus für die Zukunft des Brückenkopfs!“, das berichtet Oberbürgermeister Claus Kaminsky erfreut nach einem Treffen aller Beteiligten vor Ort. „In einem wirklich konstruktiven Gespräch konnten wir uns auf einen Lösungsvorschlag zum Schallschutz einigen, mit dem alle einverstanden sind. Die Umsetzung wird bis Mitte April erfolgen. Die Stadt schießt für die Schallschutzmaßnahmen die Summe von 2000 Euro zu“, erläutert der OB.

Im November 2013 hatte der „Brückenkopf – Verein Bürgertreff für Kommunikation, Information und Kultur“ auf seiner Webseite verkündet ab sofort alle Konzerte bis auf weiteres einzustellen. Grund dafür waren die wiederholten Beschwerden eines Anwohners, dessen Wohnung direkt an das Gebäude des Lokals grenzt. Die Stadt veranlasste daraufhin über den Immissionsschutz des Main-Kinzig-Kreises eine Lärmmessung. Diese kam zu dem Ergebnis, dass die Immissionsrichtwerte während der Konzerte im Brückenkopf deutlich überschritten wurden. Als kurzfristige Lösung sagte der Verein alle weiteren vorgesehenen Konzerte ab.

"Der Brückenkopf ist seit 30 Jahren eine kulturelle Institution in Hanau und muss erhalten bleiben!" – kommentierte Kaminsky damals in einer ersten Reaktion. Gleichzeitig zeigte er großes Verständnis für die Situation des Anwohners und seiner Familie, „ die regelmäßig ihres Schlafes beraubt werden und daher ein berechtigtes Anliegen haben.“ Kaminsky versprach nach einer Lösung zu suchen, die alle Interessen - die der Anwohner und die der Brückenkopf-Gäste – berücksichtigt. Dies ist jetzt gelungen.

Bei einem Termin vor Ort traf sich ein städtisches Team, bestehend aus Oberbürgermeister, Vertretern von Ordnungsamt und Bauaufsicht und Armin Jebabli vom Ausschuss für Frauen, Jugend und Soziales, mit dem Brückenkopf-Vereinsvorsitzenden Gregor Wilkenloh, der Vermieterin des Brückenkopfgebäudes sowie dem vom Lärm betroffenen Anwohner und Federico Theilen von der Imissionsschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises. „Es war ein gutes Gespräch, bei dem wir eine für alle zufriedenstellende Lösung erzielen konnten“, berichtet Kaminsky. Man habe sich auf den Bau einer Lärmschutzwand zum Nebengebäude geeinigt. „Der betroffene Nachbar wird sogar die Bauleitung übernehmen!“, so der OB weiter. Auch habe sich der Verein Brückenkopf verpflichtet, alle Konzerte, die zukünftig dort stattfinden, mit dem Nachbarn abzusprechen.

„Seitens der Stadt schießen wir 2000 Euro zu den Baumaßnahmen hinzu, die natürlich zweckgebunden sind“, erläutert Kaminsky. Im April werde er sich von der ordnungsgemäßen Durchführung der Arbeiten überzeugen und im Anschluss zu einem Pressegespräch vor Ort einladen. „Ich danke allen Beteiligten für das wirklich konstruktive und zielführende Gespräch, das uns zu diesem Lösungsansatz geführt hat“, schließt der OB.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664


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