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Hanau, 28. Januar 2014
Geschichtsverein erwirbt Oppenheim-Porträt

Der Hanauer Geschichtsverein hat ein wenig bekanntes Porträt von Moritz Daniel Oppenheim erworben. Die Zeichnung aus der Hand des renommierten Frankfurter Malers Johannes Eissenhardt (1824-1896) zeigt den in der Hanauer Judengasse (heute Nordstraße) 1799 geborenen Oppenheim "nach der Natur radiert".

Den Druck in guter Erhaltung aus dem Jahre 1853 präsentierten Vereinsvorsitzender Martin Hoppe und Ehrenvorsitzender Dr. Eckhard Meise dieser Tage Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Kulturbeauftragtem Klaus Remer und Museumsdirektorin Dr. Katharina Bechler.

Der Vorstand des Geschichtsvereins möchte mit der Neuanschaffung den Blick darauf lenken, dass das Historische Museum Hanau Schloss Philippsruhe und der Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. gemeinsam eine der bedeutendsten Sammlungen an Gemälden und Grafiken des Hanauer Malers besitzen.

Oberbürgermeister Kaminsky freut sich sehr über das bürgerschaftliche Engagement des Vereins, „wird doch durch den Ankauf einmal mehr die Aufmerksamkeit auf die umfangreiche Hanauer Oppenheim-Sammlung gelenkt.“ Neben der öffentlichen Debatte um das nun beschlossene Denkmal zu Ehren des berühmten Sohnes auf dem neuen Freiheitsplatz, müsse man weiter an der Vermittlung von Leben und Werk Oppenheims arbeiten, so der Rathauschef.

Johannes Eissenhardt studierte am Städelschen Institut Frankfurt und gehörte zum Kreis um Philipp Veith und Eduard von Steinle. Ab 1857 war er in Darmstadt tätig, von 1873 bis 1889 am Städel´schen Kunstinstitut. Unter anderem wurde er zum Ehrenmitglied der St. Petersburger Akademie berufen. Eissenhardt und Oppenheim kannten sich aus ihrer Frankfurter Zeit. Oppenheim verstarb 1882 in Frankfurt am Main und wurde auf dem dortigen Jüdischen Friedhof beigesetzt.

 



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664




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Oppenheim-Portrait
Das Oppenheim-Portrai aus dem Jahre 1853 präsentierten Martin Hoppe und Dr. Eckhard Meise vom Hanauer Geschichtsverein dieser Tage Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Kulturbeauftragtem Klaus Remer und Museumsdirektorin Dr. Katharina Bechler.



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