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Hanau, 06. Februar 2014
Kooperatives Ausbildungsmodell geht in die zweite Runde
Anmeldeschluss für angehende ErzieherInnen endet am 15. Februar

Wer im September die dreieinhalbjährige kooperative Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher der Stadt Hanau  beginnen möchte, kann sich noch bis zum 15. Februar beim Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung oder bei der Kathinka-Platzhoff-Stiftung und bei der Eugen-Kaiser-Schule bewerben. 24 Ausbildungsplätze stehen insgesamt zur Verfügung. 20 stellt die Stadt Hanau zur Verfügung, vier die Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Das Gehalt richtet sich nach der Ausbildungsvergütung der Verwaltungsfachangestellten im öffentlichen Dienst.

Im Herbst 2013 wurde der zukunftsweisende Modellversuch gestartet, bei dem Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt sind. Zu Beginn verbringen die Auszubildenden drei Tage in der Woche in der Eugen-Kaiser-Schule, der zuständigen Fachschule für  Sozialpädagogik, und  zwei Tage in der jeweiligen Einrichtung. „Wir können dem Fachkräftemangel nur begegnen, wenn wir jungen Leuten, aber auch Quereinsteigern  attraktive Rahmenbedingungen bieten, um die Ausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher zu durchlaufen“, davon ist Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel überzeugt. Die große  Nachfrage beim Start im vergangenen Jahr  sei der Beweis dafür, „dass der Schritt in Richtung duale Ausbildung schon lange überfällig war“.  Entwickelt wurde das Konzept vom Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung in Kooperation mit der Eugen-Kaiser-Schule.

Für das Aufnahme in das Hanauer Theorie- und Praxismodell gibt es  unterschiedliche Vorausaussetzungen: unter  anderem die Mittlere Reife und eine abgeschlossene  Berufsausbildung, der erfolgreiche Abschluss der  zweijährigen Ausbildung zur Sozialassistentin beziehungsweise zum Sozialassistenten oder die Fachhochschulreife beziehungsweise das Abitur. Wer ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolviert, sich in der Jugendarbeit engagiert oder auf andere Art und Weise sozialpädagogische Erfahrungen gesammelt hat, kann diese Zeiten  ebenfalls einbringen. Nach einem erfolgreichen Abschluss ist nach Aussage von Betriebsleiterin Gitte Rodriguez die Chance auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag beim Eigenbetrieb groß.

Interessentinnen und Interessenten können  ihr Bewerbung bis 15. Februar an den Eigenbetrieb, die Kathinka-Platzhoff-Stiftung und die  Eugen-Kaiser-Schule richten. Das Auswahlverfahren der Fachschule findet am 8. März statt. Denn nur wer in diese Fachschule aufgenommen  wird,  hat die Chance auf einen der Ausbildungsplätze. Die Vorstellungsgespräche des Eigenbetriebs finden voraussichtlich in der 14. Kalenderwoche statt.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Andrea Freund, Telefon 06181/295-488


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