Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 27. März 2014

Gemeinschaftsschulen bieten alle Abschlüsse und sind stadtweit zugänglich

OB Trümper zu neuer Schulform bei weiterführenden Schulen

Ottostadt Magdeburg.

 

Bis Ende Februar mussten alle Eltern von Viertklässlern ihre Kinder für eine weiterführende Schule anmelden. Die jetzt vorliegenden Anmeldezahlen zeigen, dass bei Gymnasien und Gesamtschulen die Kapazitäten nicht ausreichen, um alle Anmeldungen zu berücksichtigen, die neu entstehenden Gemeinschaftsschulen hingegen noch freie Kapazitäten haben.

 

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper wirbt deshalb einmal mehr für die Gemeinschaftsschule: „Auch die Gemeinschaftsschule ermöglicht alle Schulabschlüsse – bis hin zum Abitur. Die Entscheidung, ob das Kind Abitur machen soll, muss also noch nicht im vierten Schuljahr fallen, sondern kann – in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Kindes - auch zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden. Kinder können auch an der Gemeinschaftsschule ein Abitur ablegen.“ Die Gemeinschaftsschulen haben dafür mit Gymnasien oder Integrierten Gesamtschulen Kooperationsverträge abgeschlossen.

 

Zum neuen Schuljahr werden acht von zehn Sekundarschulen in Magdeburg als Gemeinschaftsschule mit jeweils eigenständigem Profil ausgerichtet sein.

 

Im Januar hatte der Stadtrat den  Anträgen folgender Sekundarschulen auf Umwandlung zur Gemeinschaftsschule, beginnend mit dem Schuljahr 2014/15, zugestimmt:

- Sek „G. W. Leibniz“, Hegelstraße 22

-  Sek „Th. Mann“, Cracauer Str. 8-10

-  Sek “A. W. Francke”, Apollostr. 15

-  Sek “E. Wille”, Frankefelde 32

-  Sek “O. Linke”, Schmeilstr. 1

-  Sek “J. W. v. Goethe”, Helmstedter Str. 42

-  Sek “H. Heine”.

 

Bereits zum Schuljahr 2013/14 war die Sekundarschule „Wilhelm Weitling“ (St. Josef-Straße 83) in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt worden. Für alle Gemeinschaftsschulen wurden die Schuleinzugsbereiche aufgehoben, so dass Eltern und Kinder unter allen Schulen die für sie am besten Passende auswählen können.

 

Die jetzt vorliegenden Anmeldezahlen der 5. Jahrgangsstufe für das kommende Schuljahr zeigen, dass die Nachfrage an einem Gymnasium und an einer Integrierten Gesamtschule die vorhandenen Plätze übersteigt. An den meisten Gemeinschaftsschulen werden die Kapazitäten derzeit jedoch nicht ausgeschöpft.

 

Für die Stadt als Schulträger ergibt sich damit ein Problem: „Bei den integrierten Gesamtschulen und Gymnasien sind die Kapazitäten ausgereizt. Um den Elternwünschen zu entsprechen, wurden bereits für das Schuljahr 2013/14 eine Außenstelle am Albert-Einstein-Gymnasium eingerichtet sowie an der IGS ‚Regine Hildebrandt‘ zwei fünfte Klassen gebildet. Ab dem kommenden Schuljahr wird dort eine Nebenstelle vorgehalten“, erläutert Bürgermeister Dr. Rüdiger Koch.

 

Die Gemeinschaftsschule ist deshalb für OB Dr. Lutz Trümper eine echte Alternative: „Hier sind alle Bildungswege offen. Und es besteht stadtweit Wahlfreiheit. Vor diesem Hintergrund bitte ich alle Eltern, noch einmal zu prüfen, ob eine Gemeinschaftsschule für ihr Kind nicht das bessere Bildungsangebot ist.“ Auch wenn die Anmeldungen bis Ende Februar vorliegen mussten, verspricht die Stadt unkomplizierte Prüfung aller Anträge auf Ummeldung. Solche Anträge sollten umgehend beim zuständigen Fachbereich Schule und Sport, Gerhart-Hauptmann-Str. 24-26 eingereicht werden.

 

 

 




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