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Hanau, 11. April 2014
Kowol: Hanau nimmt Stau auf B 43a nicht mehr hin
Stadtrat dringt bei Hessen Mobil auf Verbesserungen

Gegen den fast täglich auftretenden Stau auf der Bundesstraße 43a zwischen den Anschlussstellen Hanau- Hafen und Hanauer Kreuz fordert die Stadt Hanau  Abhilfe. „Wir können es nicht mehr akzeptieren, dass werktäglich auf diesem kurzen Abschnitt aufgrund der unzureichenden Kapazität tausende von Verkehrsteilnehmenden im Stau stehen und so ein volkswirtschaftlicher Schaden entsteht“, so der Hanauer Verkehrsstadtrat Andreas Kowol. Obwohl er erst seit einigen Monaten im Amt sei, habe er von Anbeginn an „den unhaltbaren Zustand auf diesem Schnellstraßen-Abschnitt“ kritisch registriert.

Schon in den nächsten Wochen will Kowol ein Gespräch mit Hessen Mobil darüber sprechen, wie der Verkehrsengpass zu beseitigen ist. Zwar dürften Lösungen nicht ganz so leicht zu finden sein, wie dies in einem Vorschlag im Verkehrsausschuss der IHK Hanau- Gelnhausen vorgestellt wurde. Aber eine „Lösung unter weitgehender Nutzung vorhandener Straßenflächen und mit technischer Ertüchtigung“ kann sich Hanaus Verkehrsdezernent sehr gut vorstellen. „Ich habe die IHK kontaktiert, um eine gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen“, so Kowol weiter.

Die Stadt Hanau sei in mehrfacher Hinsicht von dem täglichen Stau betroffen. „Viele Pendler stehen im Stau , und es kommt dadurch auch zu Verkehrsverlagerungen in das nachgeordnete Straßennetz der Stadt“, erläutert Kowol. Verkehrsteilnehmende wählten teils nicht die direkteste Verbindung auf die Autobahn, sondern umführen den Stau oder nähmen Wege durch die besiedelten Bereiche der Stadt. Das ziehe „Belästigungen und Beeinträchtigungen für andere Verkehrsteilnehmer und Bewohner“ nach sich, so die Einschätzung von Kowol.

Auch wichtige Wirtschaftsunternehmen der Stadt wie im Technologiepark Wolfgang würden durch die Verkehrsprobleme auf der B 43a belastet, ist sich Kowol sicher.

Brisanz für die Stausituation sieht Kowol in der Freigabe des 3,3 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn 66 bei Neuhof (Kreis Fulda) im kommenden Herbst. Die dann durchgängige A 66 im Kinzigtal bis Fulda dürfte weiteren überregionalen Verkehr anziehen, vermutet er. Und da die        B 43a in Hanau als Zubringer zur A 66 dient, „dürfte sich die Stausituation weiter verschärfen“, befürchtet Kowol abschießend.

 



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266


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