Am kommenden Montag (28. April) heißt es wieder „Wissenschaft im Rathaus“. Diesmal tauscht Prof. Andreas Knabe von der Otto-von-Guericke-Universität den Hörsaal mit dem Rathaus und diskutiert die Frage „Macht Geld glücklich?“. Beginn ist um 19.00 Uhr im Bereich Ausstellung/Empfang.
Der Professor für Finanzwissenschaft wird sich dabei kritisch mit der ökonomischen Glücksforschung auseinandersetzen. Diese ist angetreten ist, ein neues Verständnis von Wohlstand und Lebensqualität zu befördern. „Geld macht nicht glücklich!“ ist eine Kampfansage an die traditionelle Wirtschaftswissenschaft, denn aus diesem Befund werden vielfach Wachstumskritik und eine generelle Skepsis gegenüber der marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung abgeleitet. Prof. Knabe wird zeigen, wie die Glückforschung die Wirtschaftswissenschaft bereichern kann, wo ihre Grenzen liegen, wie Einkommen und Glück zusammenhängen und welche die wichtigsten Glücksfaktoren sind.
Die Teilnahme an der Veranstaltung im Alten Rathaus ist kostenlos. Zur Planung der Platzkapazitäten wird um telefonische Voranmeldung in der Städtischen Volkshochschule unter der Rufnummer 03 91/5 35 47 70 gebeten.
Die im September vergangenen Jahres gestartete Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung und Magdeburger Forschungseinrichtungen. Jeweils am letzten Montag des Monats präsentieren Magdeburger Wissenschaftler ihre aktuelle Forschung.Dabei werden aktuelle Forschungsthemen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet, die sowohl die ganze Bandbreite als auch die Schwerpunkte des Wissenschaftsstandorts Magdeburg verdeutlichen.
Weitere Vorträge in der Reihe „Wissenschaft im Rathaus“ sind „Sprachpflege und Sprachkritik – Über vierstöckige Hausbesitzer, Bodybags, sterbende Genitive, Rettungsschirme und ein paar andere Merkwürdigkeiten der deutschen Sprache“ von Prof. Dr. Armin Burkhardt am 26. Mai und „Herzinfarkt – Die schwere Folge einer langjährigen Gefäßentzündung: Mechanismen und Chancen für die Therapie“ von Prof. Dr. Rüdiger Braun-Dullaeus am 30. Juni.