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Hanau, 10. Juni 2014
20 Jahre Städtepartnerschaft Hanau-Jaroslawl
- Delegation aus russischer Partnerstadt zu Besuch

Eine hochrangige Delegation aus Hanaus russischer Partnerstadt Jaroslawl reist am Mittwoch, 11. Juni, an. Anlass für den Besuch ist das 20jährige Bestehen der Städtepartnerschaft. Vertreter der Stadt Hanau sowie die Mitglieder des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ haben sich intensiv auf diesen Besuch vorbereitet.

„Wir freuen uns auf die russischen Gäste und bieten ihnen ein umfangreiches Besuchsprogramm, das gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein ausgearbeitet wurde. Natürlich wird es auch Feierlichkeiten anlässlich des 20jährigen Jubiläums geben“, berichtet Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Wir werden in gewohnter Weise die Jaroslawler Gäste in den Tagen vom 11. bis zum 16. Juni begleiten und betreuen“, fügt Klaus Remer, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, hinzu.

Die russische Delegation wird angeführt von der Bürgermeisterin für Soziale Fragen, Elena Wolkowa. Sie wird begleitet von zwei Stadtverordneten aus Jaroslawl, Andrej Lichatschew und Witalij Rybakow. Mit dabei ist auch die Amtsleiterin für Personal- und Öffentlichkeitsarbeit, Swetlana Krajewaja. Sie alle reisen zum ersten Mal nach Hanau. Ein weiteres Mitglied der Delegation ist die neue Vorsitzende des Freundschaftsvereins „Jaroslawl-Hanau“, Swetlana Dilmuchametowa. Die Schulleiterin der Sobinow-Musikschule kennt Hanau bereits durch die enge Zusammenarbeit mit der Karl-Rehbein-Schule. Mit von der Partie ist auch die Mitarbeiterin der Abteilung für Internationale Beziehungen Galina Mischina, die ebenfalls schon öfter in Hanau war. „Sie hat sich große Verdienste um die Städtepartnerschaft erworben, und wir freuen uns sehr, dass sie in diesem Jahr sogar zwei Mal nach Hanau kommt“, berichtet Remer.

Der erste Tag des Besuchs ist der Vereinsarbeit gewidmet. Am Donnerstag wird die Delegation von Vertretern der Stadt ausführlich über den Umbau der Innenstadt sowie über die Entwicklung der Konversionsgelände von der Stadt informiert werden. Diese Programmpunkte seien ausdrücklich von der Stadt Jaroslawl gewünscht worden, erzählt Remer.

Höhepunkt der Reise nach Hanau ist eine Feierstunde im Schloss Philippsruhe am 12. Juni. Neben Ansprachen von politischen Vertretern beider Partnerstädte sowie der Freundschaftsvereine erfolgt auch ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Hanau. Im Anschluss findet ein Runder Tisch zum Thema „20 Jahre Städtepartnerschaft Hanau-Jarolawl“ statt. Am Freitag wird die Delegation von Vereinsvertretern bei einem Besuch der Stadt Frankfurt begleitet, am Abend besuchen die russischen Gäste die Eröffnung des Lamboyfestes. Am nachfolgenden Tag geht es zur Ausstellung „Paris – mon amour“ in Schloss Philippsruhe und danach zur letzten Premiere der Brüder-Grimm-Festspiele, dem „Käthchen von Heilbronn.“ Im Anschluss hat Festspielleiter Frank-Lorenz Engel die Delegationsmitglieder zur Premierenfeier eingeladen. Am Sonntag stehen dann ein Rundgang durch Steinheim auf dem Programm sowie ein erneuter Besuch des Lamboyfestes. Der letzte Besuchstag ist dann geprägt von zwei Veranstaltungen, die ebenfalls auf der Wunschliste der Gäste aus Jaroslawl stand: Das Gespräch in der Karl-Rehbein-Schule mit dem Schulleiter Jürgen Scheuermann wird sich um die weitere Zusammenarbeit zwischen der Sobinow-Schule in Jaroslawl sowie der KRS drehen. Der Nachmittag ist dem „Sozialen Wohnungsbau“ sowie der Altstadt-Sanierung in Hanau gewidmet. Stadtrat Weiss-Thiel und der Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau, Jens Gottwald, nehmen sich einige Stunden Zeit um die Gäste zu informieren. Am Abend des gleichen Tages fliegt die Delegation wieder zurück nach Russland. Im August wird eine Hanauer Delegation in die russische Partnerstadt reisen.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664


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