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Hanau, 26. Juni 2014
Park-Provisorium am Westcarré geht zu Ende
Stadt dankt Bouwfonds für sehr konstruktive Zusammenarbeit

Die Zeit des provisorischen Parkplatzes am Westcarré geht zu Ende: vom kommenden Montag, 30. Juni, an steht das Areal zwischen Steinheimer Straße und Französische Allee nicht länger als Parkfläche zur Verfügung. Auch auf dem zweiten Teil der Fläche beginnen dann die notwendigen Vorarbeiten zur Realisierung des Bouwfonds-Projektes, mit dem 150 neue Wohnungen in bester Innenstadtlage entstehen werden. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky nimmt diese Nachricht zum Anlass, um dem Investor für „überaus konstruktive Zusammenarbeit“ zu danken. Der Investor habe sich von Anfang an als sehr aufgeschlossener Partner der Stadt gezeigt.

Rund 14 Monate und damit einige Wochen länger als ursprünglich angedacht konnte das Gelände vom Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) als Parkplatz bewirtschaftet werden. Eigentlich als Provisorium für die Zeit gedacht, in der die Tiefgarage unter dem Marktplatz saniert wurde und deshalb nicht genutzt werden konnte, erfreute sich die innenstadtnahe Parkfläche schnell großer Beliebtheit. Wie Stadtrat Andreas Kowol als der zuständige Dezernent erklärt, lag die Zahl der parkenden Fahrzeuge im Spitzenmonat November 2013 bei rund 37.300 Autos. Im Durchschnitt zählte HIS rund 27.000 Fahrzeuge pro Monat. Auch nachdem die Tiefgarage Ende November rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wieder eröffnet wurde, blieb die Frequenz nahezu auf dem gleichen Niveau. „Mit Gesamteinnahmen in Höhe von rund 455.000 Euro ist das Provisorium auch unter wirtschaftlichen Aspekten ein Erfolg gewesen“, ergänzt Kowol und erinnert daran, dass für die Herstellung der Parkfläche rund 280.000 Euro aufgewendet und in der ursprünglichen Gesamtkalkulation mit Einnahmen in gleicher Höhe gerechnet wurde.

Wie bereits zu Beginn vertraglich vereinbart, hatte Bouwfonds im Februar planmäßig mit den ersten vorbereitenden Sondierungsarbeiten auf einer Teilfläche des Areals begonnen, auf dem in den nächsten Monaten das größte innerstädtische Wohnbauprojekt Gestalt annehmen wird. Das führte dazu, dass der nördliche Teil der Parkfläche hinter Bauzäunen verschwand, um unter anderem den Archäologen die Möglichkeit zu geben, den Untergrund zu untersuchen. Damit entfielen bereits rund 180 der 300 Parkplätze. Jetzt werden auch die verbliebenen 120 Parkplätze zurückgebaut, um mit den weiteren Arbeiten im Vorfeld der Baumaßnahme beginnen zu können.

Auch hier gilt es zunächst, die Untersuchung auf mögliche Kampfmittel durchzuführen. Im Anschluss daran folgt die sogenannte Deklarationsanalyse, die Auskunft über Bodenbeschaffenheit und –belastung gibt. Im Anschluss daran haben erneut die Archäologen Gelegenheit zu weiteren Schürfarbeiten, die in Absprache mit der Unteren Denkmalschutzbehörde stattfinden.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929


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