Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 27. Juni 2014

Tierseuche bei Bienen in Ostelbien

Imker zur Mithilfe aufgerufen

Bei einem Bienenstand im Stadtteil Cracau ist die anzeigenpflichtige Tierseuche Amerikanische Faulbrut festgestellt worden. Diese Krankheit ist für Menschen ungefährlich. Auch der Verzehr von Honig ist unbedenklich. Für die Bienen ist die Amerikanische Faulbrut jedoch eine tödliche Gefahr.

 

Zur Bekämpfung hat das Gesundheits- und Veterinäramt um den betroffenen Bienenstand vorläufig einen Sperrbezirk festgelegt. Zu diesem gehören unter anderem die kompletten Stadtteile Cracau und Prester. Im Norden wird der Sperrbezirk durch die Berliner Chaussee und die Brückstraße begrenzt, im Westen durch die Alte Elbe. Im Süden und Osten bildet jeweils das Ende der Wohnbebauung die Grenze.

 

Eine wirksame Krankheitsbekämpfung ist nur unter Mitwirkung aller dortigen Imker möglich. Deshalb müssen schnellstmöglich alle Bienenstände in dem genannten Sperrbezirk dem Gesundheits- und Veterinäramt unter der Rufnummer 03 91/5 40 62 33 mit der Angabe des genauen Standortes mitgeteilt werden. Die Rufnummer ist in der kommenden Woche Montag, Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, dienstags von 8.00 bis 17.30 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr besetzt.

 

Imker in diesem Gebiet werden außerdem dringend gebeten, Bienen und Geräte nicht von ihrem Standort zu entfernen und keine neuen Beinen in den Sperrbezirk zu bringen.


Unabhängig von diesem aktuellen Geschehen sind alle Magdeburger Imker generell gesetzlich verpflichtet, sich unter Nennung der Anzahl der Bienenvölker und der jeweiligen Standorte beim Gesundheits- und Veterinäramt anzumelden, auch wenn sie bislang nicht im Sperrbezirk liegen. Für nähere Auskünfte steht das Gesundheits- und Veterinäramt zur Verfügung.




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
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