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Hanau, 10. September 2014
Kowol begrüßt A 66-Lückenschluss und verhandelt über Verbesserungen auf B 43a

Mit Eröffnung des Neuhofer Tunnels am Samstag, 13. September, wird die Autobahn A 66 von Hanau nach Fulda durchgängig befahrbar sein. „Dieser Lückenschluss ist auch bedeutsam für Hanaus Wirtschaft und für nicht wenige Menschen in der Brüder-Grimm-Stadt, die ihre Freizeit zuweilen gerne auch als Tagesausflügler in der Rhön verbringen“, freut sich Stadtrat Andreas Kowol. Er trage  dazu bei „im Zentrum von Europa eine Jahrhunderte alte Verkehrsbeziehung zu verbessern“.

Mit der vor wenigen Wochen erst abgeschlossenen Modernisierung des Knotens an der A 66-Anschlussstelle Hanau-Nord habe die Stadt Hanau zusammen mit Hessen Mobil einen „wichtigen Beitrag für die Verkehrsinfrastruktur und die Erreichbarkeit der Hanauer Innenstadt geleistet“.    Nun fehle nur noch der Lückenschluss in Frankfurt mit dem Riederwaldtunnel, dessen Fertigstellung Hessen Mobil für 2022 plant.

Mit Hessen-Mobil steht Kowol in Gesprächen, um die Verkehrsabwicklung am Hanauer Kreuz und insbesondere auf der Bundesstraße 43a zu verbessern. Derzeit entsteht  auf der B 43a in Fahrtrichtung A 66 durch die Reduzierung auf eine Fahrbahn regelmäßig ein Rückstau bis zur Mainbrücke. Temporegelungen und die Freigabe von Standstreifen seien „Möglichkeiten, die wir mit Hessen-Mobil diskutieren“. Kowol ist zuversichtlich, „dass Hessen-Mobil an geeigneten Schritten  zur Verbesserung in unserem Sinne arbeitet“.

Allein die Prognosen, welche die Rhön Tourismus & Service GmbH des Landkreises Fulda anstellt, gehen in Folge des A 66-Lückenschlusses in Neuhof von 20 bis 30 Prozent mehr Gästen aus dem Rhein-Main-Gebiet aus. In Fulda rechnen die Fachleute mit mehr Einzelhandelskunden, Musical-Besuchern und Tagestouristen dank der in Osthessen völlig ausgebauten A 66.

Hessen-Mobil erwartet für den jetzt frei zu gebenden Autobahnabschnitt zwischen Neuhof-Nord und -Süd 2015 eine Verkehrsbelastung von knapp 35.000 Kraftfahrzeugen am Tag. Zum Vergleich: 1995 wurden 22.000 Kfz gezählt. Das Bundesverkehrsministerium rechnet nach Aussage von Staatssekretär Rainer Bomba 2025 mit rund 41.000 Fahrzeugen, davon allein 6000 Lastwagen und Lastzüge.

Noch deutlicher sind die Verkehrsprognosen für den Lückenschluss der A 66 in Frankfurt mit dem Riederwaldtunnel. Am Riederwald in Frankfurt geht Hessen Mobil von etwa        87.000 Fahrzeugen im Jahr 2025 aus, während 2012 rund 25.000 gezählt wurden. Der Baubeginn für den dortigen rund 1100 Meter langen Tunnel ist für das erste Halbjahr 2016 vorgesehen; in verschiedenen Abschnitten soll die Bauzeit bis Ende 2022 währen.

 „Diese Zahlen für die Verkehrszunahme auf der A 66 zeigen, welch große Bedeutung die A 66 für Hanau und die Region als schnelle Verbindung nach Frankfurt besitzt“, bilanziert Stadtrat Kowol. Zusammen mit der Nordmainischen S-Bahn werde Hanau  „noch besser mit dem Kern der Rhein-Main-Region vernetzt“.  

 

        



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266


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