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Hanau, 12. September 2014
„Überprüfung des Terminals 3 und Realisierung von Lärmobergrenzen in Konsortialvertrag aufnehmen“
Oberbürgermeister der Städte Frankfurt, Mainz, Hanau und Offenbach suchen Gespräch mit Minister Tarek Al-Wazir

Die vier Oberbürgermeister der Großstädte Frankfurt, Mainz und
Offenbach sowie der Stadt Hanau wenden sich wegen des weiterhin stark
umstrittenen „Terminal 3“ am Frankfurter Flughafen an den
hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und
Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir. Mit „großer Skepsis“ habe
man in den vier Rathäusern das Procedere zum
Genehmigungsverfahren des geplanten und von der Fraport AG
beantragten „Terminal 3“ verfolgt.
Peter Feldmann (Frankfurt), Michael Ebling (Mainz) sowie Horst
Schneider (Offenbach) und Claus Kaminsky (Hanau) hatten sich
bereits vor rund einem Jahr mit deutlicher Stimme für Entlastungen
der Bürgerinnen und Bürger angesichts des Fluglärms in der
Region Rhein-Main zu Wort gemeldet. Das Quartett erinnert den
heutigen Verkehrsminister Al-Wazir an dessen Ausführungen vor
dem Plenum des Hessischen Landtages im März 2013.
Pressemitteilungen Stadt Mainz Seite 2 11.09.2014
Dort habe Al-Wazir „angesichts der Proteste in der Region unter
anderem die Überschreitung der Belastungsgrenze der
Bürgerinnen und Bürger in deutlichen Worten kritisiert und eine
Obergrenze an Lärm und ein Nachtflugverbot von 22 bis 06.00
Uhr“ gefordert - und sich für die damalige Unterstützung der vier
Oberbürgermeister aus Frankfurt, Mainz, Offenbach und Hanau im
Kampf um Entlastungen für die Bürger dankbar gezeigt.
Die Oberbürgermeister in Ihrem Schreiben an Al-Wazir: „Diese
Entlastungen sind aus unserer Sicht am besten unter anderem
über den Konsortialvertrag zwischen dem Land Hessen und der
Stadt Frankfurt zu erreichen. Wir schlagen daher vor, dass die
Überprüfung des Terminals 3 und die Lärmobergrenzen
Bestandteil des Konsortialvertrages werden. Die Stadt Frankfurt
am Main hat sich bereits für die Aufnahme dieser beiden Punkte in
den Konsortialvertrag ausgesprochen.“
Die Oberbürgermeister der vier Großstädte, die als unmittelbare
Anlieger des Flughafens verortet sind, regen zudem ein
persönliches Gespräch mit Al-Wazir an, „um Ihnen unsere Sorgen
darlegen und die aktuelle Position der hessischen
Landesregierung diskutieren“ zu können.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266


Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

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