Ottostadt Magdeburg.
Vertreter der Landeshauptstadt Magdeburg, des Landesverbandes Personenbeförderungsgewerbe Taxi und Mietwagen Sachsen-Anhalt e. V. sowie des Stadtverbandes der Magdeburger Taxi- und Mietwagenunternehmer e. V. haben sich heute getroffen, um über die neue Tarifgestaltung zu beraten. Das wurde erforderlich durch den Beschluss zur Einführung des Mindestlohnes.
Der Stadtverband, als Vertreter der angeschlossenen Taxenunternehmer, hatte deren konkrete Vorschläge in Form eines Antrages bei der Landeshauptstadt Magdeburg eingereicht. In Vorbereitung auf das Gespräch heute hatte die Stadtverwaltung alle 103 Unternehmer des Taxengewerbes der Landeshauptstadt zum Antrag befragt. Nach Auswertung der Ergebnisse dieser Befragung fand eine Meinungsbildung statt. Mit dem daraus abgeleiteten Ergebnis sind die Vertreter der Landeshauptstadt in das Gespräch gegangen.
Nach eingehender Diskussion wurde eine einvernehmliche Lösung erarbeitet, die sowohl den Interessen der Unternehmer als auch denen der Allgemeinheit Rechnung trägt. Diese beinhaltet zum einen eine moderate Erhöhung des bestehenden Tarifes und zum anderen die Möglichkeit für die Unternehmer flexibler als bisher ihre Fahrzeuge einzusetzen. Weiterhin wird den Unternehmern künftig gestattet, sich zwischen 22:00 bis 05:00 Uhr mit ihren Fahrzeugen auch außerhalb der gekennzeichneten Taxenwarteplätze für Fahrgäste bereitzustellen.
Über konkrete Zahlen wollen Landeshauptstadt und die Vertreter der Verbände erst nach Beschlussfassung der neuen Taxenverordnung mit den dazugehörigen Tarifanpassungen informieren.