Weitere vier Schuldächer mit PV-Anlagen für Solarstrom
- Stadt Hanau hat betreibt nun drei Dutzend kleiner Solarkraftwerke
Nie zuvor in einem Jahr hat der Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) so viele Photovoltaik-Anlagen (PV) auf städtischen Dächern installiert wie 2014. Die Turnhallen der Robinson-, Eichendorff- und Brüder-Grimm-Schule sind aktuell ebenso mit Solarmodulen für die umweltfreundliche Stromerzeugung bestückt worden wie ein Gebäude der Hohen Landesschule. „Sieben auf einen Streich, könnte man sagen“, so Umweltdezernent Andreas Kowol , da
zuvor bereits kleine Sonnenkraftwerke auf der August-Schärttner-Halle sowie auf Dächern der Lindenau- und Limesschule in Betrieb gegangen sind.
So bilanziert Umweltdezernent Andreas Kowol am Jahresende: „Mit nunmehr drei Dutzend städtischen PV-Anlagen leistet die Stadt Hanau einen vorbildlichen Beitrag für Klimaschutz und Energiewende.“ Dabei rechnet der Stadtrat die Module von IBM, Stadtwerken und Hanau Energiedienstleistungen- und managementgesellschaft (HEMG) zusammen.
Die vier neuen PV-Anlagen gehen am 1. Januar 2015 ans Netz. Sie dienen zunächst der Eigenversorgung der jeweiligen Schule. Was darüber hinaus an Solarstrom produziert wird, fließt ins allgemeine Versorgungsnetz.
Wie bei August-Schärttner-Halle, Lindenau- und Limesschule handelt es sich auch bei den aktuellen Neuinstallationen um ein Gemeinschaftsprojekt von IBM und HEMG zusammen mit der Firma Anlagen- und Hausservice Hommel (AHS) als Investor und Betreiber. „Diese Zusammenarbeit bewährt sich immer mehr und hilft der Stadt in finanziell schwieriger Zeit trotzdem viel für den Umweltschutz zu tun“, findet Kowol.
Die neu installierten insgesamt 1008 Solarmodule haben eine Leistung von zusammen 239,5 Kilowatt. Pro Jahr erzeugen sie 222.000 Kilowattstunden Strom – die größte auf dem Hola-Dach allein rund 100.000 Kilowattstunden. Für den Eigenverbrauch der vier Schulen nur etwa 88.000 Kilowattstunden nötig, so dass 134.000 Kilowattstunden für den allgemeinen Verbrauch zur Verfügung stehen. Die Anlagen helfen jährlich rund 151 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid durch nicht umweltfreundliche Stromerzeugung zu vermeiden.
Weitere Infos über die städtischen PV-Anlagen liefert im Internet ein spezielles Portal unter http://solarstrom-hanau.de/ sowie die Seitewww.hanau.de/lih/umwelt/klima/
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
Zu dieser Meldung können wir Ihnen ist folgendes Medium anbieten:
PV Hola
Objektbetreuer Rainer Hüge begutachtet die neuen Solarmodule auf dem Dach der Hohen Landesschule.
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