Am vergangenen Montag ist Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper der Einladung eines Bündnisses gefolgt, das gegen die MAGIDA-Kundgebung demonstriert hat. Im Rahmen seiner Rede rief der Oberbürgermeister zu Toleranz und Dialog auf – auch mit denjenigen, die meinen mit ihrer Teilnahme an MAGIDA-Kundgebungen Kritik oder Ängste formulieren zu müssen.
Die Dialogbereitschaft des Oberbürgermeisters wird einzig dahingehend eingeschränkt, dass er keine Themen bespricht, die extremistischer Art oder nicht gesetzeskonform sind. Bis heute sind dem Oberbürgermeister keine Fragen oder Gesprächsangebote von Bürgerinnen oder Bürgern zugegangen, die sich für MAGIDA engagieren. Deshalb bietet Dr. Lutz Trümper nochmals an, dass Bürger, die zu kommunalen Fragen mit ihm ins Gespräch kommen wollen, sich bei ihm melden können. Abendliche Spaziergänge lösen kein Problem.
Zu dem verwies er erneut darauf, dass es in der Landeshauptstadt Magdeburg genügend Möglichkeiten gibt, sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen und Gehör zu finden: Sei es in der Gemeinwesenarbeit, in der Mitarbeit in politischen Gremien wie dem Stadtrat und seinen Ausschüssen, in Einwohnerversammlungen oder in der Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters.