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| Magdeburg, 03. Februar 2015
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„Atombombenabwürfe auf Japan – Warum? Zum 70. Gedenkjahr“
Vortrag zur Ausstellungseröffnung im IBA-Shop
Ottostadt Magdeburg.
Für Donnerstag, 5. Februar, 18.30 Uhr lädt das Stadtplanungsamt gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. zum Vortrag „Atombombenabwürfe auf Japan – Warum? Zum 70. Gedenkjahr“ von Dr. Kenji Kamino in den IBA-Shop in der Regierungsstraße 37a ein. Für die Landeshauptstadt Magdeburg wird Bürgermeister Klaus Zimmermann an der Veranstaltung teilnehmen. Im Anschluss an den Vortrag wird eine Ausstellung in Erinnerung an die Bombardierung Japans eröffnet. Diese wird bis zum 28. Februar im IBA-Shop zu sehen sein.
Die im August 1945 über den beiden japanischen Großstädten Hiroshima und Nagasaki zur Explosion gebrachten Atombomben gehören zu den, in steter Erinnerung zu haltenden Geschehnissen. Bis Ende 1945 starben an den Folgen des Atombombenabwurfes über 250.000 Menschen. Noch immer erkranken oder sterben jährlich Tausende an den Folgen der Strahlung.
Die Ausstellung im IBA-Shop wurde von der Vereinigung „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW) bereitgestellt. Der aus Japan stammende Referent, Dr. Kenji Kamino, wird das noch immer mahnende Thema unter dem Blickwinkel der aktuellen Geschichtswissenschaft sowie den öffentlichen Interpretationen in Japan näher beleuchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, mit dem Referenten in einen Meinungsaustausch zu treten.
Interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen sind auch unter info@djg-magdeburg.de sowie unter Tel. 039203 - 60 430 (Prof. Lutz Wisweh) sowie unter Tel. 0179 - 34 78 272 (Tim Schneider) bzw. unter www.djg-magdeburg.de erhältlich.
Bürgermeister für den Frieden Die erste "Weltkonferenz der Bürgermeister für den Frieden durch Solidarität zwischen den Städten" fand vom 5. bis 9. August 1985 in Hiroshima und Nagasaki zum Thema "Für die völlige Beseitigung der Atomwaffen" statt. Magdeburg gehörte neben Dresden und Ostberlin zu den Teilnehmerstädten aus der ehemaligen DDR und wird auch weiterhin als Mitgliedstadt geführt. Auf der 5. Weltkonferenz, die vom 4. bis 9. August 2001 in den Städten Hiroshima und Nagasaki stattfand, wurde der Beschluss gefasst, die "Weltkonferenz der Bürgermeister für den Frieden durch Solidarität zwischen den Städten" in "Bürgermeister für den Frieden" umzubenennen. Im Juni 2005 unterschrieb der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg im Rahmen einer internationalen Kampagne der "Weltkonferenz der Bürgermeister für den Frieden" die Erklärung deutscher Bürgermeister zur Abschaffung von Atomwaffen.
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Landeshauptstadt Magdeburg
Frau Kerstin Kinszorra
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