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Hanau, 10. März 2015
HU soll für alle möglich werden
Magistrat befürwortet die Wiedereinführung im Hanauer Umland

„Natürlich haben wir auch größere Herausforderungen zu bewältigen als die Frage nach dem passenden Autokennzeichen, aber das muss und darf uns nicht davon abhalten, auch die kleinen Alltagsprobleme wie dieses im Sinne der Bürgerschaft zu lösen“, unterstützt Oberbürgermeister Claus Kaminsky die aktuellen Bestrebungen des Main-Kinzig-Kreises, zusätzlich zu den bereits wieder eingeführten Kennzeichen SLÜ und GN auch HU wieder zu ermöglichen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Magistrat am Montag auf Vorschlag des Oberbürgermeisters bereits gefasst. Darin heißt es kurz und knapp: „Die Stadt Hanau stimmt der Verwendung des Autokennzeichens HU im Main-Kinzig-Kreis, Altkreis Hanau, zu.“ Es liege zwar nicht in der rechtlichen Kompetenz der Stadt, über die Verwendung des Autokennzeichens HU zu entscheiden, doch mit diesem Beschluss erhalte Landrat Erich Pipa ein eindeutig positives Signal aus Hanau für das Vorhaben, das 2005 außerhalb des Stadtgebiets abgeschaffte Autokennzeichen HU wieder flächendeckend anzubieten.

Kaminsky erinnert daran, dass es seit vielen Jahren gut geübte Praxis sei, gemeinsame Interessen in guter Kooperation umzusetzen. Bestes Beispiel sei der Schulzweckverband, wo Kreis und Stadt bereits seit Jahrzehnten zusammenarbeiteten. Jüngstes Projekt dieser funktionierenden interkommunalen Zusammenarbeit ist der erfolgreiche Ausbau der Breitbandversorgung in Mittelbuchen und Klein-Auheim. „Vor diesem Hintergrund ist es doch selbstverständlich, dass wir die Pläne des Kreises für die Wahlfreiheit beim Autokennzeichen mittragen und unterstützen.“

Kaminsky ergänzte,  dass auch er in letzter Zeit immer wieder von Menschen aus dem Umland auf eine erhoffte Wiedereinführung des früheren Autokennzeichens angesprochen werde. Wichtig ist ihm, dass es sich dabei um eine zusätzliche Option handelt. „Es bleibt jedem Autofahrer unbenommen, das bisherige MKK-Kennzeichen zu behalten.“

Für das Stadtgebiet, erinnerte Kaminsky an das Vorgehen vor rund zwölf Jahren, habe sich die Brüder-Grimm-Stadt gleich nach Bekanntwerden der geplanten Änderung zugunsten von MKK für den Erhalt des HU-Kennzeichens eingesetzt und bei diesen Bestrebungen auch auf die Unterstützung des Kreises setzen können. „Nicht zuletzt an diese gute Zusammenarbeit kann der Kreis jetzt natürlich anknüpfen“, erinnert Hanaus Oberbürgermeister daran, dass man mit diesem Wunsch offene Türen einlaufe. „Wir verfolgen hier eine gemeinsame Intention“, hofft Hanaus OB, dass die Initiative des Kreises auch Erfolg haben wird.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929


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