
Kreis Steinfurt. Das Standortekonzept der Kreisverwaltung wird in den nächsten Wochen mit dem Umzug verschiedener Ämter, Abteilungen und Servicestellen umgesetzt. Für die Bürger im Kreis Steinfurt bedeutet das, dass die von den Umzügen betroffenen rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitweise nur eingeschränkt erreichbar sind. „Auch wenn die Erreichbarkeit der Ämter und Abteilungen während des Umzugs sichergestellt ist, kann es bei Anrufen zu Wartezeiten kommen“, bittet der Haupt- und Personalamtsleiter Dr. Klaus Effing die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.
„Der neue Südflügel des Kreishauses in Steinfurt wird schon in dieser Woche bezogen. Bei Fragen und Angelegenheiten zum Schwerbehindertengesetz sind die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab Mittwoch, 1. April, in barrierefreien Räumen im Südflügel zu erreichen“, sagt Effing. Die Regionale Schulberatungsstelle verlässt Rheine und ist nach Ostern ebenfalls in der Kreisverwaltung Steinfurt ansässig. Auch das Medienzentrum bekommt eine neue Heimat im Südflügel. Ausleihen sind nach den Osterferien nur noch in Steinfurt möglich. Ab dem 22. beziehungsweise 23. April sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vermessungs- und Katasteramtes und der Unteren Landschaftsbehörde nur noch in Steinfurt zu erreichen. Neue Arbeitsplätze gibt es auch für einen Teil der Beschäftigten in Steinfurt. Unter anderem ziehen das Jugendamt und das Schulamt innerhalb der Kreisverwaltung in andere Büros um, sagt Effing: „Die Besucher werden sich nach den Umzügen besser in der Kreisverwaltung zurecht finden. Ämter werden auf einzelne Etagen konzentriert. Außerdem wird es zeitnah auch ein neues Leitsystem geben, an dem sich Besucherinnen und Besucher besser orientieren können als bisher.“ Anfang Mai sollen alle Umzüge abgeschlossen sein.
Bis dahin werden sich außerdem folgende Veränderungen ergeben: Das Gesundheitsamt in Ibbenbüren schließt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab dem 9. April im Kreishaus Tecklenburg erreichbar. Auch das Gesundheitsamt in Lengerich ist künftig keine Anlaufstelle mehr. Ab dem 23. April sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Steinfurt und Tecklenburg erreichbar. Ein Umzug steht auch den Sozialen Diensten in Ibbenbüren und Lengerich bevor. Diese Anlaufstellen stehen nach dem Umzug ab dem 4. Mai in Steinfurt und Tecklenburg zur Verfügung. Das Gesundheitsamt und die Sozialen Dienste in Rheine bleiben unverändert erhalten. Genauso wie die Außenstelle des Ausländeramtes in Ibbenbüren.
Durch die Umsetzung des Standortekonzepts und trotz des Südflügel-Anbaus von gut 11 Millionen Euro rechnet der Kreis Steinfurt künftig mit Einsparungen von rund 880.000 Euro im Jahr.