
Kreis Steinfurt. Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen und Unternehmen können ab dem 1. April mit Zuschüssen bis zu 100 Prozent rechnen, wenn sie ihre konventionellen Heizungssysteme auf neue Technologien aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Biomasse oder Geothermie umstellen. Dann tritt die Novelle des Marktanreizprogramms (MAP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Kraft, teilt der Verein „Haus im Glück“ mit.
Das Marktanreizprogramm ist das zentrale Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. 300 Millionen Euro stellt das Bundesministerium dafür jährlich zur Verfügung. Mit dem MAP werden primär Heizanlagen bezuschusst, die ausgetauscht werden. Eine Förderung neuer Heizungssysteme ist nur bei bestimmten innovativen Anlagentypen möglich.
Informationen zum MAP sowie allgemeine, anbieterunabhängige Informationen zum energieeffizienten Bauen und Modernisieren gibt es im Internet unter www.hausimglueck.info oder bei der telefonischen Erstberatung des gemeinnützigen Vereins, unter 02574/1550. Die Sprechzeiten sind vormittags von 9 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags nachmittags von 14 bis 17 Uhr.