Am kommenden Montag (27. April) um 19.00 Uhr wird die Reihe „Wissenschaft im Rathaus“ fortgesetzt. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, wie zukünftig mit zunehmender Wasserknappheit in unterschiedlichen Regionen der Welt umgegangen werden kann. Referent im Alten Rathaus ist Prof. Dr. Dietrich Borchardt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Ein Siebtel der Menschheit lebt gegenwärtig ohne sauberes Trinkwasser, ein Drittel ohne Kanalisation. Der Klimawandel und das Bevölkerungswachstum mit dem direkt damit verbundenen Bedarf an Wasser, Nahrung und Energie werden die Wasserknappheit in vielen Regionen noch verschärfen – vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Was aber bedeutet das konkret für die Menschen? Und wie können Lösungen gefunden werden?
Der Vortrag zeigt für verschiedene Weltregionen, dass die Antworten ganz entscheidend davon abhängen, wo die Menschen leben und wie die klimatischen und politischen Rahmenbedingungen in ihrer Heimat sind. Zudem spiel der regionale Kontext eine entscheidende Rolle bei der Realisierung eines nachhaltigen Wassermanagements.
Die Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus“ wurde im September 2013 gestartet. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Magdeburger Forschungseinrichtungen, der Städtischen Volkshochschule und der Stadtverwaltung. Jeweils am letzten Montag des Monats präsentieren Magdeburger Wissenschaftler ihre aktuelle Forschung und tauschen dafür ihr Forschungslabor und den Hörsaal mit dem Rathaus.Dabei werden aktuelle Forschungsthemen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet, die sowohl die ganze Bandbreite als auch die Schwerpunkte des Wissenschaftsstandorts Magdeburg verdeutlichen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur Planung der Platzkapazitäten wird um eine telefonische Voranmeldung in der Städtischen Volkshochschule unter der Rufnummer 03 91/5 35 47 70 gebeten.